Verglichen mit der langen Zeit der Evolution sitzen viele Menschen grade erst ein Sekündchen in von der Natur abgeschotteten Büros und schauen viele Stunden pro Tag auf einen Monitor. Weil wir dafür eigentlich nicht geschaffen sind, bringt das allerlei Probleme mit sich - nicht nur wegen des vielen Sitzens, auch Möbel, Geräte und Teppichböden dünsten gelegentlich Stoffe aus, die uns nicht bekommen. Zuwenig Lüftung, zu trockenes Raumklima: es gibt eine Menge Dinge, die verhindern, dass wir uns richtig wohl fühlen.

Eine Möglichkeit, die Büro-Umgebung deutlich angenehmer zu machen, sind Büroplanzen - je mehr Grün im Raum steht, desto besser! Auf Zeitblueten.com fand ich eine eindrückliche Auflistung der Vorteile von mehr Pflanzen im Büro, die ich hier mal zitiere:

  * Pflanzen sind sehr dekorativ,

  * sie tragen nachweislich zu einem besseren Raumklima bei,

  * Pflanzen verbrauchen Kohlendioxid und erzeugen Sauerstoff,

  * sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum,

  * sie wirken stressmindernd,

  * sie sorgen für bis zu 60 Prozent weniger Bakterien und Sporen in der Luft als in Büroräumen ohne Begrünung,

  * sie bauen Schadstoffe wie Benzol und Formaldehyd ab,

  * sie filtern Staub,

  * sie “schlucken” den Lärm. Im Büro herrscht durchschnittlich ein Lärmpegel von ca. 60 Dezibel.

Da ich gerade meinen Arbeitsraum renoviere, werde ich dem Rat folgen und mir noch ein wenig mehr Grün ins Zimmer stellen. Bei der Auswahl hilft ein informativer Artikel der Süddeutschen “Welche Büropflanze passt zu mir?” Und auf hausgarten.net tauschen Pflanzenfreunde Tipps aus:  auch für dunkle Ecken und Nordseite-Zimmer gibt es Gewächse, die sich da prächtig entwickeln!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 24. Juni 2008 um 12:45 Uhr in Prävention | 2960 Aufrufe

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