Die Nägel sind nicht nur die Verlängerung der Finger, sie übernehmen auch eine wichtige Schutzfunktion. Doch wie kann man allzu brüchige Nägel vermeiden? Die richtige Ernährung ist auch hier ein wichtiger Baustein.

Sowohl die Zehen-, als auch die Fingernägel übernehmen eine wichtige Schutzfunktion und erlauben das genaue Tasten von Gegenständen. Die Nagelsubstanz wird regelmäßig erneuert, wodurch die Nägel über das Nagelbett hinaus wachsen. Der Hauptbestandteil unserer Nägel ist übrigens Keratin. Durch diesen Stoff werden die Nägel hart. Um die Nägel vor allzu schnellem Brechen zu schützen, sollte man beim Putzen am besten Handschuhe tragen, denn sowohl Chemikalien als auch Wasser greifen die Keratinschicht an. Ebenso kann Kälte Nägel brüchig machen.

Mangelerscheinungen durch fehlerhafte Ernährung an den Nägeln sichtbar

Aber auch eine falsche Ernährung kann sich an den Nägeln zeigen. So macht sich ein Nährstoffmangel oft durch sehr weiche Nägel, ein Zersplittern der Nägel, Längsrillen oder Vertiefungen in der Mitte des Nagels sowie Verfärbungen, die nicht dem gesunden Zartrosa der Nägel entsprechen, bemerkbar. Ob Mineralien oder Spurenelemente, die fehlen, eine Mangelerscheinung wird oft an den Nägeln sichtbar.

In seltenen Fällen können auch schwerwiegende Erkrankungen hinter Veränderungen der Nägel stecken. In diesem Fall sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die Kontrolle der Leberwerte, der Besuch eines Dermatologen oder Allergologen kann Klarheit schaffen.

Brüchigen Nägeln vorbeugen – so geht’s

Um brüchigen Nägeln vorzubeugen, helfen schon kleine Maßnahmen. So sollten nach dem Händewaschen nicht nur die Hände, sondern auch die Nägel abgetrocknet werden. Eine Hand- und Nagelcreme schützt die Nägel zusätzlich und ist besonders im Winter von größter Bedeutung. Wichtig ist auch, dass man sich die lästige Angewohnheit des Nagelkauens abgewöhnt.

Reinigungsmittel und Nagellackentferner können die Nägel angreifen. Deshalb sollte man auf keinen zu scharfen Nagellackentferner setzen und beim Putzen stets Handschuhe tragen. Nicht zuletzt sollte die Ernährung überdacht werden.

Die richtige Ernährung für schöne, feste Nägel

Die richtige Ernährung für schöne und feste Nägel sollte reich an Omega-3-Fettsäuren, Zink und Eisen sein. Erstere kommen vor allem in Fisch und Fischprodukten vor. Sie unterstützen den natürlichen Aufbau der Nägel und können spröden Nägeln vorbeugen.

Eisen findet sich vor allem in Leber und anderen tierischen Organen. Bei Vegetariern sollten Hülsenfrüchte vermehrt auf dem Speiseplan stehen. Linsen und Kichererbsen sind vielseitig einsetzbar und sorgen so für reichlich Abwechslung auf dem Speiseplan. Milch und Eier enthalten viele tierische Fette, die den Aufbau der Nägel ebenfalls unterstützen. Außerdem können sie den Körper mit Kalzium versorgen.

Darüber hinaus sind Eiweiße wichtig, damit man das Spurenelement Zink besser aufnehmen kann. Letzteres ist vor allem in Nüssen, Käse, Austern und anderen tierischen Produkten enthalten. Wer seine Ernährung so aufbaut, erhält Nägel, die weniger anfällig für Risse und Brüche sind.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 27. Dezember 2018 um 20:17 Uhr in Beauty: Grundlagen, Gesund leben & ernähren | 224 Aufrufe

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