Peinliche Beauty Probleme gibt es viele. Dort sind es die Schuppen, da die Schweißflecken und dort der Damenbart. Doch wie kommt man gegen diese peinlichen Probleme an? Wie kann man sie wirklich effektiv bezwingen?

 

Hilfe gegen Schuppen mit Shampoo und Kuren

 

Schuppen rieseln oft unbemerkt vom Kopf und werden insbesondere auf dunkler Kleidung sehr gut sichtbar. Dabei muss man unterscheiden zwischen den trockenen und den fettigen Schuppen. Wer unter trockenen Schuppen leidet, hat oft auch eine trockene Kopfhaut. Dann sollten die Haare nicht zu häufig gewaschen werden und wenn, ist auf ein mildes Shampoo zu achten. Zudem kann die Kopfhaut massiert werden, was das Wohlbefinden steigert und die Beschwerden lindern soll. Auch spezielle Öl-Kuren sollen gegen trockene Schuppen helfen.

 

Bei fettigen Schuppen helfen spezielle Anti-Schuppen-Shampoos, die im Handel erhältlich sind. Sie sollen unter anderem gegen Hefepilze mittels eines fungiziden Zusatzstoffes wirken, da diese häufig eine Begleiterscheinung der Schuppen sind. Die Schuppen sollten bei regelmäßiger Anwendung nach ein bis zwei Wochen deutlich seltener auftreten.

 

Was tun gegen den Damenbart?

 

Ein ebenfalls sehr häufiges Problem ist der Damenbart. Insgesamt leiden vier Millionen Frauen in Deutschland unter dem so genannten Hirsutismus, einer Überproduktion männlicher Hormone. Die lästigen Härchen über der Oberlippe sorgen für einen großen Leidensdruck bei den betroffenen Frauen. Viele entscheiden sich dann für die Behandlung mit Wachs. Warmwachs wird auf die Härchen gegeben, die aber mindestens drei Millimeter lang sein müssen. Nach dem Antrocknen wird der Wachsstreifen mit einem kräftigen, schnellen Ruck abgezogen. Aber Vorsicht: Wer hier unsauber arbeitet, riskiert Entzündungen. Zudem hält das Ergebnis in der Regel nur für einen guten Monat an.

 

Sinnvoller ist es Experten zufolge, auf eine Laserbehandlung zu setzen. Die bietet den Vorteil, dass die Haare dauerhaft verschwinden. Sie werden mittels Laserlicht entfernt. Allerdings sind bis zu zehn Sitzungen erforderlich, um dem Damenbart endgültig Herr zu werden. Außerdem fallen entsprechend hohe Kosten an, eine Sitzung schlägt mit gut 50 Euro zu Buche.

 

Lippenherpes – unangenehm und peinlich

 

Auch die Lippenherpes gehört zu den eher unangenehmen und peinlichen Beauty Problemen. Die Fieberbläschen rund um den Mund brennen oft stark und sind unschön anzusehen. Eine komplette Heilung gibt es hier nicht. Wer das Herpesvirus einmal in sich trägt, muss immer wieder mit entsprechenden Ausbrüchen rechnen. Allerdings bemerken Betroffene das erste Kribbeln auf den Lippen recht schnell. Es setzt bei Erkältungen, bei Ekel oder in Stresssituationen ein. Jetzt ist schnelles Handeln angesagt. Mit speziellen Salben, die auf der Basis von Wirkstoffen, wie Aciclovir oder Penciclovir, wirken, lassen sich die Bläschen verhindern.

 

Für akute Fieberbläschen eignen sich Heilpflaster aus der Apotheke, die gut kaschieren und sich problemlos überschminken lassen. Ansonsten soll auch Honig helfen, dem man eine antibakterielle Wirkung nachsagt. Er kann die Wunden schneller heilen lassen, heißt es. Trotzdem ist die Ansteckungsgefahr nicht zu unterschätzen und Küssen ist bei akutem Lippenherpes in jedem Fall verboten.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 07. Juli 2014 um 08:08 Uhr in Beauty: Grundlagen | 1206 Aufrufe

, , ,


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich


Nächster Eintrag: Wie kann ich Kindern eine gesunde Ernährung beibringen?
Vorheriger Eintrag: Pediküre und Maniküre: Was kann man selbst tun, was nicht?

Gesundheit

Wellness-News

Back to top