Es ist Fastenzeit und wie jedes Jahr werden in diesen Wochen verschiedenste Fastenkuren empfohlen und auch mutig begonnen: Tee-Fasten, Fasten mit Obstsaft, Buchinger Heilfasten mit Gemüsebrühe, die Mayr-Kur mit trockenen Brötchen oder die gute alte Schrothkur mit ihren Trink- und Trockentagen. Immer gibt es aber auch viele Interessierte, die zwar gerne etwas für die Gesundheit tun möchten, denen jedoch ein solch konsequentes Fasten über mehrer Wochen zu hart ist. Ihnen empfiehlt die Union Deutscher Heilpraktiker das “Fasten light”, das zwar nicht zu solch drastischen Gewichtsabnahmen führt, doch ebenfalls für Körper und Seele sehr förderlich ist.


Zur allgemeinen Entlastung rät Dr. Widmaier (Union Deutscher Heilpraktiker), alle Genussgifte wegzulassen. Dazu gehören Alkohol, Nikotin, Kaffee, Zucker und Süßigkeiten. Statt dessen sollte man auf eine gesunde, vitale Ernährung achten mit viel Obst, Gemüse und ausreichend Eiweiß. Insbesondere Wurzelgemüse passen in den Vorfrühling: Karotten, Sellerie und Kartoffeln sind die Nährstoffspeicher der Pflanzen und auch für den Menschen besonders wertvoll. Sie wirken basisch, d.h. sie entsäuern den Organismus und unterstützen so eine allgemeine „Entschlackung“ des Körpers. Mein persönlicher Tipp dazu: Topinambur - eine wohlschmeckende Alternative zur Kartoffel, die man vor allem auf Bio-Märkten findet.


Statt Bier, Wein und Limonaden sollte man beim “Fasten light” viel Mineralwasser, naturbelassene Säfte ohne Zucker oder Kräutertee trinken. Gut geeignet sind so genannte „Blutreinigungs-Tees“, die Birkenblätter, Brennnesselblätter und Löwenzahnwurzel/kraut enthalten. Die in ihnen enthaltenen pflanzlichen Wirksubstanzen regen den Stoffwechsel an und fördern die Ausscheidung.


Auch beim “Fasten light” muss man den inneren Schweinehund überwinden. Leichter wird es mit einer klaren zeitlichen Begrenzung und konkret ausformulierten Vorsätzen. Wer sich mit Freunden oder Kollegen zusammen tut, wird auch durch den sanften “Gruppendruck” motiviert und hält besser durch!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Samstag, 09. Februar 2008 um 10:48 Uhr in Gesund leben & ernähren | 5398 Aufrufe

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Kommentare:

Fasten “light” finde ich eine gute Sache… Das Prinzip ist dem “Sieben Wochen ohne” der evangelischen Kirche ähnlich.

Ich finde es aber nicht zutreffend, dass ganze FASTEN zu nennen… denn das Fasten beinhaltet den Fastenstoffwechsel auf den der Körper umstellt und so die “heilenden” Aspekte des Fastens aktiviert werden.

“Sieben Wochen Ohne” ist daher ein guter Begriff, der nicht den Begriff Fasten beinhaltet…

Fasten Fan am Montag, 18. Februar 2008 um 08:26 Uhr


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