Während an den Börsen der Bär tobt und die Medien sich mit Schlagzeilen zur Finanzkrise täglich neu übertreffen, bleiben die Menschen doch vergleichsweise gelassen: Weder gab es einen “Bank-Run”, noch schränkt man sich beim Konsumieren ein. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) meldete gar eine Stabilisierung des Konsumklimas - von Panik keine Rede!


Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis bemerke ich, dass man sich von katastrophischen Beschwörungen der “Krise” nicht die Laune verderben lassen will. Die Tatsache, dass gehortetes Geld nicht mehr als “für alle Zeiten sicher” angesehen wird, führt eher dazu, dass man sich jetzt mal was gönnt. Investitionen in den Haushalt werden von einigen vorgezogen und auch beim “genießerischen Konsum” wird nicht gespart.  Eine Massage erhöht immerhin hier und jetzt die Lebensqualität, eine Beauty-Behandlung macht schöner und damit auch selbstbewusster - und eine kleine Auszeit mit “Medical Wellness” hält gesund, gibt Energie und hilft,  in bewegten Zeiten die innere Ruhe zu bewahren.


Ist das nicht ein wenig ignorant angesichts der Lage? Nun, es stabilisiert auf jeden Fall die Wirtschaft, und zwar die “Realwirtschaft”, wie sie neuerdings heißt. Geld ist nützlich, wenn es umläuft und Menschen reale Güter und Dienstleistungen erwerben, woran die Produzenten und Dienstleister ohne seltsame Luftnummern verdienen. Kein Grund also, mir meinen wöchentlichen Saunabesuch zu versagen - und diese Woche gönne ich mir sogar mal wieder ein Rasulbad!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 30. Oktober 2008 um 10:28 Uhr | 1480 Aufrufe

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