Ist der Vollmond tatsächlich verantwortlich dafür, dass wir nicht schlafen können? Gut ein Viertel der Männer und die Hälfte der Frauen glaubt daran. Dabei haben Forscher mittlerweile etwas anderes herausgefunden. Der Vollmond ist für jeden gut sichtbar und strahlt sehr hell. Dadurch bleiben Schlafstörungen in Nächten, in denen Vollmond herrscht, den meisten Menschen besser im Gedächtnis. Mehr oder intensivere Schlafstörungen treten laut Untersuchungen im Schlaflabor in Vollmond-Nächten allerdings nicht auf.

Die Forscher sind sich einig, dass wir uns an Schlafprobleme bei Vollmond besser erinnern, da der Mond so gut zu sehen ist. Anders sieht das bei Straßenlaternen aus. Sie scheinen viel heller, als der Mond. Da sie aber alltäglich sind, werden sie nicht als störend empfunden. In den meisten Fällen liegt es also nicht am Vollmond, dass wir nicht schlafen können, sondern an ganz profanen Gründen, wie etwa einem falschen Verhalten vor dem Zubettgehen oder zu viel Stress.

Wer des Öfteren unter Ein- oder Durchschlafstörungen leidet, dem sei ein Besuch im Schlaflabor angeraten. So kann er herausfinden, warum er schlecht oder gar nicht schläft. Außerdem empfehlen die Experten, dass man Entspannungsübungen erlernt, wie man sie im Wellnessurlaub lernen kann. So könnte vor dem Schlafengehen schon dafür gesorgt werden, dass man vom Alltagsstress herunterkommt. Zusätzlich sollte das Schlafzimmer gut abgedunkelt sein, wer sich zu starker Helligkeit in der Nacht aussetzt, läuft Gefahr, dass der Körper nicht ausreichend Melatonin, ein Schlafhormon, bildet.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 01. August 2012 um 05:50 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1727 Aufrufe

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