Die Sonne lacht und die meisten Menschen zieht es hinaus in die warmen Sonnenstrahlen. Lange genug war es kalt und grau und man will frische Energie und Lebenslust auftanken. Was viele dabei vergessen: Die Sonne ist nicht nur Lebenselixier, sondern birgt auch einige Gefahren in sich. Selbst gut eingecremt kann es zu einem Sonnenbrand kommen. Sind erste Anzeichen dafür erkennbar, sollte man schleunigst aus der Sonne gehen. Nach dem Motto „viel hilft viel“ noch einmal nachzucremen, lohnt übrigens nicht. Solange die Entzündung der Haut, mit der diese auf die zu heftige Sonneneinstrahlung reagiert, schon da ist, kann sie nicht durch zusätzliche Cremes einfach ausgeschaltet werden.

Erste Sofortmaßnahmen bei leichtem Sonnenbrand können kühlende Auflagen sein. Eine kalte bis lauwarme Dusche verschafft Linderung. Auch Quarkauflagen sind sinnvoll. Hierfür wird Quark direkt aus dem Kühlschrank auf ein Handtuch gegeben und alles anschließend auf die geröteten Stellen gelegt. Kühlende After-Sun-Produkte sind ebenfalls sinnvoll, da sie die betroffenen Stellen mit Feuchtigkeit versorgen. Ideal geeignet sind Produkte, die Aloe Vera beinhalten. Die Wüstenlilie, die im Bereich alternative Medizin sehr bekannt ist, kann Entzündungen schneller abklingen lassen. Außerdem hilft sie dabei, die Zellen zu erneuern. Generell sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, da durch den Sonnenbrand viel Flüssigkeit verloren geht. Am besten trinkt man viel Wasser und nutzt feuchtigkeitsspendende Cremes.

Diese Tipps sind allerdings wenig ratsam, wenn der Sonnenbrand sehr großflächig und schmerzhaft ist. Auch wenn sich Bläschen auf der Haut gebildet haben, Übelkeit und Kopfschmerzen entstehen, ist mit Selbsthilfemitteln nicht mehr viel zu erreichen. Es handelt sich, wie der Name vermuten lässt, beim Sonnenbrand um eine Verbrennung, die dringend ärztlich behandelt werden sollte. Treten oben genannte Symptome auf, sollte der Arzt um Rat gefragt werden. Er kann dann entscheiden, ob und welche medikamentöse Therapie eingeleitet wird.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 30. Juli 2012 um 05:49 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1443 Aufrufe

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