Zum Glück bricht die Sommerzeit immer in einer Nacht von Samstag auf Sonntag über uns herein: So haben alle, die zu einem festen Zeitpunkt mit der Arbeit beginnen müssen, zumindest einen Tag für die Anpassung. Leider ist das für den “Mini-Jetlag”, den manche durch die Umstellung empfinden, deutlich zu wenig - die innere Uhr braucht bis zu einer Woche, um sich dem neuen Rythmus anzupassen.


In einem umfangreichen Artikel zu den Auswirkungen der Sommerzeit (“Die gestohlene Stunde”) heißt es auf Netdoktor.de: „Genau genommen, werden wir nicht um eine Stunde, sondern um drei Wochen zurückgeworfen“, erklärt Prof. Till Roenneberg vom Zentrum für Chronobiologie an der Universität München. Eben die Zeit, die die Sonne gebraucht hat, um sich auf den aktuellen Stand voranzuarbeiten. Ein anderer Vergleich: „Die Zeitumstellung entspricht chronobiologisch einem Ortswechsel von Berlin nach Südmarokko“... Das verdeutlicht die Dimensionen besser als der Blick auf das „Stündchen“, um das es angeblich gehen soll.”


Wie bekommt uns das? Es gibt etwa 5% mehr Herzinfarkte nach der Umstellung, schreibt Netdoktor, zudem geben 59% der Teilnehmer einer Umfrage an, dass sie Probleme mit der Umstellung hätten. Es ist also angesagt, in diesen Tagen ein bisschen schonungsvoller mit sich selber umzugehen, im Rahmen des Möglichen Stress zu vermeiden und - schließlich ist das hier ein Wellness-Blog! - vielleicht auch mal ein paar entspannende Wellness-Anwendungen in diese Zeit zu legen.  Ich werde mir mal wieder ein schönes Rasul-Bad gönnen: Heilerde auf der Haut, mässiges Schwitzen im Dampf und wohliges Träumen unter dem Sternenhimmel - da vergesse ich die Zeit ganz und gar!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Sonntag, 29. März 2009 um 09:51 Uhr in Wellness: Empfehlungen | 2958 Aufrufe


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