Ein paar Kilo abnehmen, mehr Sport treiben, gesünder essen - wie oft hat man sich das nicht schon vorgenommen! Wer nicht gerade ein Diät-Junkie ist und in einem fordernden Berufsleben steht, kommt mit dem Wunsch nach Selbstveränderung oft genug einfach nicht zur Umsetzung: zu wenig Zeit, viel Stress, der schnelle, aber ungesunde Imbiss zwischendurch, und abends dann keine Lust mehr auf neue sportliche Großtaten. Mit der Zeit schleicht sich ein chronisch schlechtes Gewissen ein, denn die Kluft zwischen Sein und Sollen spürt man ja schon, ebenso wie die eigene Unfähigkeit, aus Vorhaben auch Erfolge zu machen.


Ralf Senftleben von Zeit zu Leben stellt in seinem lesenswerten Artikel: Warum tun wir oft nicht, was gut für uns ist? Vermutungen an, warum es oft nicht gelingt, die vielen nützlichen Tipps auch ins persönliche Leben zu integrieren. Neben einem vielleicht evolutionär bedingten Abwehrprogramm gegen “Veränderungen”, das uns regelmäßig behindert, sieht er den Grund in mangelnder Konkretisierung der Vorhaben:  “Wenn wir diese Tipps für uns nutzen wollen, müssen wir Sie erst für uns nutzbar machen, indem wir den allgemeinen Tipp in eine ganz konkrete, auf unsere Situation zugeschnittene Handlungs-Anleitung übersetzen, die wenig Spielraum für Ausreden lässt”.


Es gilt also, den Wunsch in kleine Schritte zu zerlegen, die zum persönlichen Alltag passen. Ralf führt das anhand des Wunsches “Mehr Joggen” vor und listet zudem sieben Leitfragen auf, die dabei helfen, zum ganz persönlichen Umsetzungsplan zu kommen. Ein tolles Mini-System, um Veränderungen tatsächlich anzugehen! Wenn mir das nächste mal die Worte “ich sollte aber mal…” in den Kopf kommen, werde ich es auf diese Art probieren.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 11. Juni 2008 um 09:52 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3130 Aufrufe

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