Neulich hab’ ich in einem Anfall von Überdruss meine alte, immerhin schon elektronische Körperwaage entsorgt. Auf ihr musste ich mich mindestens dreimal wiegen und dann aus den um bis zu zwei Kilo differierenden Werten einen Mittelwert bilden - das war mir langsam zu blöd!  Schließlich merke ich auch an den Klamotten, wenn ich zu- oder abnehme, wozu also die dauernde Wiegerei?


Nun fahr’ ich allerdings seit einigen Wochen täglich Fahrrad und wüsste schon gerne, wie sich das so auswirkt - es soll ja Messgeräte geben, die Fett und Muskelmasse, bzw. die Verwandlung vom einen ins andere messen können. Unter dem Titel “Gewichtsmanagement: Die neuen Schlankrechner” stellt Fit for Fun gerade sechs Gerätschaften und Programme vor (Waagen, Rechner, “Food-Software”), die beim Abnehmen und Sporteln messen und motivieren sollen. Leider erweist sich der Beitrag dann mehr oder weniger als “Klickstrecke”, denn die Geräte werden nur sehr kurz beschrieben.

Immerhin ist das erste vorgestellte Teil eine Körperfettwaage, wie ich sie mir vorstelle - und unter dem Beitrag sogar den Link zu Fettwaagen im Test. Eigentlich sollten diese Geräte Körperanalysewaagen heißen, denn sie messen nicht nur Fett, sondern eben auch Muskelmasse und Wasseranteile. Es gibt Hand-zu-Hand- und Fußmessgeräte (gewöhnliche Waagen), die jeweils die obere bzw. die untere Körperhälfte analysieren, aber auch schon solche mit 4-Punkt-Messung. Allen gemeinsam ist, dass sie einen Schwachstrom durch den Körper schicken, der auf unterschiedlich viel Widerstand trifft, je nachdem, wieviel Fett und andere Masse vorhanden ist. So jedenfalls die Theorie, in der Praxis ist die Messung oft nicht sehr genau, wie auch der Test zeigt: nur vier der zehn Geräte erhielten die Noten sehr gut und gut, der Rest zeigte stärkere Abweichungen gegenüber dem Referenzwert, der in einer Apotheke mit einer Ganzkörpermessung ermittelt wurde.

Der Tipp, man solle sich nur einmal im Monat wiegen, da solche Veränderungen sich sowieso nur längerfristig zeigen, bringt mich auf die Idee, das dann halt auch in der Apotheke zu machen - es muss ja nicht immer diesselbe sein. :-)

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 28. August 2008 um 08:50 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3153 Aufrufe

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