Zu den bekannten Heilpflanzen gehört unter anderem das Schachtelhalmkraut. Es zählt zur Familie der Schachtelhalmgewächse und hört auch auf Namen, wie Ackerschachtelhalm oder Zinnkraut.

Die Pflanze ist mehrjährig und auf der Nordhalbkugel der Erde weit verbreitet. Sie bevorzugt feuchte Böden, man findet sie oft in der Nähe von Gewässern, aber auch an Acker- oder Wiesenrändern. Die grünen Sprossteile werden gerne als Tee verwendet, wenn sie getrocknet sind. Außerdem enthält Schachtelhalmkraut sehr viel Kieselsäure, was ihm auch den Beinamen Zinnkraut eingebracht hat. Schließlich wurde das Kraut früher vermehrt zum Putzen von Zinngeschirr verwendet. Darüber hinaus sind wertvolle Alkaloide und Flavonoide in der Pflanze enthalten.

Wie setzt man Schachtelhalmkraut ein?

Das Schachtelhalmkraut ist vor allem für seine harntreibende Wirkung bekannt und wird zu diesem Zweck auch mehrheitlich eingesetzt. Trotz der harntreibenden Wirkung greift die Pflanze nicht in den Salzhaushalt unseres Körpers ein.

Bei Entzündungen der Harnwege oder bei vorhandenem Nierengrieß wird das Kraut daher gerne zum Durchspülen eingesetzt. Teilweise verwendet man Schachtelhalmkraut auch als blutstillendes Mittel. Zudem sagt man ihm eine Förderung des Stoffwechsels nach und es soll sogar unterstützend bei der Behandlung schlecht heilender Wunden wirken.

Ausreichend trinken bei Einsatz von Schachtelhalmkraut

Zwar gibt es keine grundsätzlichen Gegenanzeigen oder Neben- und Wechselwirkungen, die die Heilpflanze auslöst, dennoch wird angeraten, bei der Verwendung auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Lediglich bei Wasseransammlungen, die sich auf eingeschränkte Herz- oder Nierentätigkeiten zurückführen lassen, wird von der Durchspülungsbehandlung mit Schachtelhalmkraut abgeraten.

In vielen Arzneimitteln und anderen Präparaten, aber auch in Tees zur Blutreinigung, zur Unterstützung der Blase und der Nieren, gegen Husten oder Rheuma findet sich die Heilpflanze übrigens wider.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 21. Februar 2022 um 13:25 Uhr in Gesund leben & ernähren | 219 Aufrufe

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