Mal den Füßen etwas richtig Gutes tun, liegt im Sommer näher als in der Winterzeit, in der die Füße mehr oder weniger in Dunkelhaft sind. Im Juli-Heft des Magazins “Schrot und Korn”, das in viele Biomärkten und Reformhäusern ausliegt, berichtet Astrid Warenberg von ihrem wohltuenden Fußpflegeerlebnis bei der Naturkosmetikerin. Reinigung, Peeling, Entfernung verhornter Stellen, Kürzen der Nägel, Zurückschieben der Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen sind klassische Bestandteile einer Pediküre.

Vor dem Finish, das in diesem Fall aus dem Polieren der Nägel und der Platzierung eines hübschen Strass-Steins im Rahmen der Lackierung besteht, kommt die Autorin auch in den Genuss einer ayurvedischen Fußmassage mit dem klangvollen Namen “Padabhyanga”:  mit erwärmtem Sesamöl massiert die Behandlerin das Bein vom Knie abwärts bis hin zu den Fußspitzen. Ähnlich wie bei der hierzulande bekannteren Fuß-Massage der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden auch die Zehen und Fußsohlen einbezogen und ausgiebig verwöhnt. Die Massage tut nicht nur gut, sondern beeinflusst auch das Wohlbefinden des ganzen Körpers über die sogenannten “Marmapunkte”, deren gezielte Massagen einen tiefgreifenden ganzheitlichen Heilungsprozeß einleiten können.

Das Lexikon des Beauty- und Welnness-Magazins Cosmoty.de schreibt über die gesundheitlichen Wirkungen: “Neben dem pflegenden Aspekt hat Padabhyanga eine sehr gute Wirkung auf das vegetative Nervensystem und fängt bei Erschöpfungszuständen Körper und Seele auf. Das Massieren der Beine gibt Bauch und Becken neue Energie, unterstützt den Dickdarm in seinen Funktionen und regt den Kreislauf an. Die Füße werden zärtlich gestärkt während der 60-minütigen Behandlung exklusive Nachruhezeit. Mit warmem Öl werden Füße und Waden bis zu den Knien sanft ausgestrichen, geknetet und mittels einer zum Programm gehörenden Druckpunkttherapie auf sogenannte Marma-Punkte wieder leicht und beweglich. Über das Ventil Reflexzonen der Füße nimmt die Padabhyanga-Massage Kontakt mit dem gesamten energetischen System des Körpers auf. Die Padabhyanga zeigt eine äußerst beruhigende und ausblancierende Wirkung.”


Selbst wenn man an die heilenden Wirkungen der Massage nicht glaubt: gut tut sie auf jeden Fall und hinterher läuft man eine Zeit lang wie auf Wolken!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 23. Juli 2009 um 07:14 Uhr in Wellness: Behandlungen | 4482 Aufrufe

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