Mücken sind mit dem Sommer untrennbar verbunden. Doch die kleinen Quälgeister sind eine der negativen Seiten der sonst so schönen Jahreszeit. Wer schon einmal einen lauen Sommerabend auf seiner Terrasse verbracht hat und am nächsten Morgen eher einem Streuselkuchen, denn einem menschlichen Wesen ähnelte, weiß um die Problematik der Mücken. Was viele aber nicht wissen: Nicht jede Mücke sticht. Es sind vorwiegend die Weibchen, denn sie benötigen die Proteine aus dem Blut zur Entwicklung ihrer Eier.

 

Wie die Mücken stechen

 

Die Weibchen wollen dabei natürlich so viel Blut, wie nur irgend möglich aufnehmen. Und damit das gelingt, sondern sie ein Sekret ab, das die Blutgerinnung verhindern soll. Dadurch entsteht an der Einstichstelle eine Schwellung, die mit starkem Juckreiz einhergeht. Am liebsten würde man die Einstichstelle unentwegt kratzen, das ist aber keine Lösung.

 

Das Problem wird dadurch vergrößert, weil sich die Einstichstelle sogar entzünden kann. Doch wie kann man den Juckreiz bekämpfen und die Schwellung lindern? Hierfür stehen zahlreiche natürliche Mittel zur Auswahl, die man einmal austesten sollte.

 

Aloe Vera gegen Mückenstiche

 

Die Heilpflanze Aloe Vera hat in den letzten Jahren einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Sie kann auch gegen Mückenstiche als wirkungsvolle Heilpflanze eingesetzt werden. Das Gel wird auf die betroffene Stelle gerieben und sofort zeigt sich eine lindernde Wirkung. Die Schwellung kann so abklingen, der Juckreiz wird verringert. Die Heilung kann bis zu acht Mal schneller erfolgen.

 

In der freien Natur wagen sich die Stechmücken nicht an die Blätter der Pflanze heran. Daher kann es auch sinnvoll sein, eine Aloe Pflanze ins Schlafzimmer zu stellen, um einen besseren Schutz vor den sommerlichen Plagegeistern zu erhalten. Alternativ kann genauso eine Flasche des Aloe Vera Trinkgels aufgestellt werden. Diese versprüht den Duft der Pflanze und kann Mücken ebenfalls abhalten.

 

Eigene Mischung gegen Mücken

 

Sogar eine eigene Mischung aus der heimischen Küche kann gegen Mücken helfen. Dafür braucht es nur etwas Salz und Essig, Hefe und Zwiebelsaft, sowie ein Stück Würfelzucker. Mit diesem Mix können Entzündungen nach einem Mückenstich vermieden werden. Dafür wird die Hefe in Wasser aufgelöst. Anschließend gibt man die übrigen Zutaten, bis auf den Zucker, hinzu. Die Mischung wird auf die betroffene Stelle aufgetragen und zum Schluss mit dem Würfelzucker abgerieben. Dadurch sollen Entzündungen gehemmt, der Juckreiz gelindert werden und die Schwellung abklingen.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 14. August 2013 um 07:14 Uhr in Weitere Empfehlungen | 1401 Aufrufe

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