Zugegeben: beim ersten Versuch erweist sich Mate-Tee für die meisten Mitteleuropäer als geschmacklich “gewöhnungsbedürftig”. Allerdings versichern mit Liebhaber immer wieder, das gebe sich, wenn man den Tee über ein paar Tage trinke: dann wolle man den etwas bitteren Geschmach einfach nicht mehr missen!

Liest man über die Inhaltsstoffe und Wirkungen des südamerikanischen “Tranks der Götter”, wird schnell klar, warum man der Sache vielleicht eine zweite Chance geben sollte:  Der grünliche Aufguss aus einer Stechpalme ist zunächst ein vollwertiger Kaffeeersatz, der allerdings das enthaltene Koffein durch spezielle Verbindungen mit anderen Wirkstoffen langsam und dosiert an den Organismus abgibt. Die belebende Wirkung hält dadurch länger an und ist verträglicher für den Organismus. Aufgrund des hohen Gehalts an Vitaminen und Mineralstoffen kann man den Mate-Tee fast als wirkungsvolle Nahrungsergänzung ansehen - in der Heilbrunner Gesunheitsdatenbank mit großem Mate-Tee-Kapitel heißt es dazu:



“Die enthaltenden Saponine wirken fettspaltend. Weiterhin beeinflussen die enthaltenen Wirkstoffe die Herztätigkeit positiv. Der Blutdruck wird reguliert und der Körper besser durchblutet. Ebenfalls wird der Abbau des Glykogens im Körper geregelt. Durch die Aufspaltung des Glykogens (Glykogenolyse) wird dem Körper Energie bereitgestellt. Auch die Muskeltätigkeit wird durch Mate positiv beeinflusst.
Ein weiterer positiver Effekt stellt sich durch die antioxidative Wirkung von Mate ein. Dieser beruht neben dem enthaltenen Vitamin C vor allem auf den so genannten Caffeoyl-Chinasäuren. Sie sind zu einem großen Anteil im Mate-Tee enthalten und bekämpfen zum Beispiel aggressive Sauerstoffradikale.”



Dass Mate-Tee das Hungergefühl dämpfen soll, macht ihn auch zu einem geeigneten Begleitgetränk für alle, die abnehmen wollen. Und im Sommer ersetzt er durch seine vielfältigen Mineralstoffe sehr effektiv die Salze, die wir durchs Schwitzen verlieren. Alles in allem gute Gründe, dem Mate-Tee eine zweite Chance zu geben! Wer sich an den bitteren Geschmack “pur” nur schlecht gewöhnen kann, der hat viele Möglichkeiten, aus kaltem Mate-Tee erfrischende Sommer-Drinks zu bereiten.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 24. Juni 2009 um 09:04 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3367 Aufrufe


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