Mineralwasser, des Bundesbürgers liebstes Wellnessgetränk, gerät neuerdings wieder ins Zwielicht: Wie die FAZ berichtet, hat eine Studie der Univerität in Frankfurt ergeben, dass insbesondere Wasser aus Plastikflaschen (PET) häufig mit Umwelthormonen belastet ist. Die Biologen Jörg Oehlman und Martin Wagner haben in zwölf von 20 untersuchten Mineralwässern Chemikalien gefunden, die menschlichen Hormonen ähneln, etwa dem weiblichen Sexualhormon Östrogen.


Es wird vermutet, dass die Hormone aus dem PET-Material der Flaschen auslaugen, denn Wasser aus Glasflaschen war um die Hälfte weniger belastet. Das Wasser aus den PET-Flaschen beurteilten die Wissenschaftler dann auch als von ähnlicher “Güte” wie Kläranlagenwasser. Nicht besonders Appetit-anregend, nicht wahr?

Wie gesundheitsschädlich die hormonelle Belastung tatsächlich ist, kann natürlich noch niemand sagen - aber ehrlich gesagt, mich gruselt es auch ohne diese Info. Persönlich werde ich Wasser wieder in Glasflaschen kaufen, auch wenn das nicht ganz so leicht zu transportieren ist.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Freitag, 13. März 2009 um 12:00 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3587 Aufrufe

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