Die Grippewelle rollt längst wieder über Deutschland hinweg, auch wenn sie in diesem Jahr noch nicht die Zahlen des Vorjahres erreicht hat. Wer aber von Grippe- und Erkältungsviren geplagt ist, ist froh um jede Hilfe, die im Kampf gegen die Erkrankung zur Verfügung steht.

Ein klassisches Hausmittel bei Erkältungen ist Honig. Schon seit Generationen wird er etwa in Form von warmer Milch mit Honig eingesetzt. Allerdings gibt es auch beim süßen Bienenprodukt einige Dinge zu beachten, damit es seine Wirkungen voll entfalten kann.

Warme Milch mit Honig – so klappt es mit der Linderung

Wer sich für die warme Milch mit Honig als Erkältungsmittel entscheidet, sollte einige Dinge beachten. Die Milch etwa darf nicht zu stark erhitzt werden. Andernfalls gehen wertvolle Bestandteile des Honigs verloren. Darunter befinden sich gerade auch die Inhaltsstoffe, die Viren und Bakterien bekämpfen und die Entzündung im Hals lindern sollen.

Außerdem hilft die warme Milch mit Honig nur in den ersten Tagen einer Erkältung. Mit dem altbewährten Getränk, das viele noch aus ihren Kindertagen kennen, wird die Schleimbildung eingeleitet, die nötig ist, um die Krankheitserreger abzuwehren. Hat sich die Schleimbildung allerdings bereits entwickelt, kann die schleimbildende Wirkung der Milch dagegen zur Verschlimmerung von Husten führen. Deshalb sollte sie in späteren Erkältungsstadien nicht mehr eingesetzt werden.

Honig ist eine gute Basis für Hustensaft

Allerdings kann Honig durchaus auch in späteren Stadien der Erkältung noch eingesetzt werden, etwa als Basis für einen Hustensaft. Er besteht aus Zwiebeln und Honig und kann so schleimlösende Wirkungen mit sich bringen. Alternativ dazu lässt sich ein Hustensaft aus Honig, Kamille, Huflattich und Salbei einsetzen.

Dafür werden vier Esslöffel Honig im warmen Wasserbad aufgelöst und man gibt unter ständigem Rühren je einen Löffel der übrigen Zutaten dazu. Wichtig ist, dass der Honig nicht über 40 Grad Celsius erhitzt wird, um alle wirksamen Inhaltsstoffe zu erhalten. Etwa zehn Minuten sollte der Hustensaft ziehen, danach werden die Kräuter abgesiebt und der Honig kann wieder abkühlen.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 22. Februar 2016 um 06:20 Uhr in Gesund leben & ernähren | 340 Aufrufe

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