Die kältesten Tage des Winters stehen Deutschland bevor. Das kann gefährlich werden, denn bei falscher Kleidung und Minusgraden kann selbst der Spaziergang an der frischen Luft zu Erfrierungen führen.

Bereits ab Temperaturen von minus fünf Grad Celsius steigt die Gefahr von Erfrierungen. Durch den oft mit den kalten Temperaturen einhergehenden Wind können Erfrierungen sogar noch früher auftreten. Daher gelten bei diesen Temperaturen einige Grundregeln für den Aufenthalt im Freien.

Keine Überanstrengung bei Kälte

Wie auch bei Hitze kann Überanstrengung bei extremer Kälte problematisch werden. Ab Temperaturen von weniger als null Grad Celsius sollte man es daher lieber ruhig angehen lassen. Wer bei Kälte Sport treibt, kann Herz und Kreislauf damit unnötig belasten. Unbedeckte Körperstellen sollten bei längeren Aufenthalten im Freien mit Fettcreme geschützt werden. Die Schuhe sollten nicht zu eng sein und bei der Kleidung hat sich das Zwiebelprinzip bewährt, bei dem man mehrere Schichten Kleidung übereinander trägt. Bei extrem kalten Temperaturen kann auch Thermounterwäsche sinnvoll sein. Besonders wichtig ist es, Kopf, Hände und Füße vor Kälte zu schützen. Die Extremitäten geben nämlich die meiste Wärme ab.

Generell kann extreme Kälte zu Gefäßverengungen führen. Das heißt, dass das Gewebe schlechter mit Blut versorgt wird und dadurch schneller auskühlt. Wenn die betroffenen Bereiche längere Zeit unterversorgt werden, kann es zu ernsten Schäden kommen, wie etwa Erfrierungen.

Schmerzen sind bei Kälte ein Warnsignal

Insbesondere ein prickelnder Schmerz in Fingern und Zehen, Verfärbungen und Gefühllosigkeit können sogar erste Anzeichen von Erfrierungen sein. Wird der Organismus zu stark heruntergekühlt, so kann dies sogar zu Bewusstlosigkeit führen und damit besteht Lebensgefahr.

Schon bei den ersten Anzeichen für eine Unterkühlung oder Erfrierungen sollte man deshalb ins Warme gehen. Das Einpacken in Decken oder das Aufsuchen windstiller Orte sind empfehlenswert. Massagen und das Abreiben des Körpers bringen dagegen keine Linderung.

Warme, gezuckerte und alkoholfreie Getränke wärmen von innen auf. Ideal sind Tees aller Art. Alkohol ist dagegen keine Lösung, denn er wärmt nicht von innen, sondern weitet die Gefäße. Dadurch wird die Oberfläche der Haut besser durchblutet, wodurch der Körper noch mehr Wärme verliert. Obwohl man sich subjektiv gewärmt fühlt, kühlt man objektiv gesehen weiter aus.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 26. Februar 2018 um 08:41 Uhr in Gesund leben & ernähren | 308 Aufrufe

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