Dass Gurgeln im Bereich der alternativen Medizin zu finden ist, klingt zunächst seltsam. Meist kennt man es nur vom täglichen Zähneputzen und zur Mundhygiene. Dabei kann man mit dem Gurgeln auch bei einigen Erkrankungen und Beschwerden Abhilfe leisten.

Der Begriff Gurgeln leitet sich aus dem Lateinischen ab und steht für Schlund oder Kehle. Die Grundlage ist dabei, dass Flüssigkeit in den Mund gegeben und der Kopf nach hinten geneigt wird. Beim Ausatmen bringt man die Flüssigkeit zum Blubbern. Hauptsächlich dient das Gurgeln tatsächlich der Reinigung des Mund- und Rachenraums, aber es kann auch anderweitig genutzt werden.

Gurgeln für die Gesundheit

Generell dient das Gurgeln der Reinigung, doch damit einher geht auch die Beseitigung von Bakterien in diesem Bereich. So wird die Mundhygiene verbessert und es können sogar Bakterien zwischen den Zähnen entfernt werden. Gleichzeitig schützt das Gurgeln das Zahnfleisch und selbst Karies kann beim Gurgeln mit dem richtigen Mundwasser vorgebeugt werden. Ganz nebenbei macht das Mundwasser einen frischen Atem. Dennoch kann es das tägliche Zähneputzen nicht ersetzen.

Zusätzlich kann das Gurgeln bei Entzündungen im Rachen und oder im Mundraum hilfreich sein. Auch Infektionen lassen sich damit bekämpfen. Die etwa bei Aphthen zugrunde liegenden Keime können durch das Gurgeln beseitigt werden.

Im Bereich der alternativen Medizin ist Gurgeln gegen Halsschmerzen das wohl bekannteste Einsatzgebiet. Salzwasser und Salbeitee sind bei erkältungsbedingten Halsschmerzen empfehlenswert. Auch hier werden Bakterien beseitigt und gleichzeitig können etwaige Schluckbeschwerden gelindert werden. Nicht zuletzt kann das Gurgeln die Stimmbänder kräftigen und so die Stimme trainieren.

So gurgelt man richtig

Allerdings kommt es auch beim Gurgeln auf die richtige Ausführung an, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Die verwendete Flüssigkeit (z. B. Mundwasser, Tee) gibt man in den Mund und lässt sie dort zunächst zwischen den Wangen, den Zähnen und unter die Zunge laufen. Anschließend wird der Kopf nach hinten geneigt, so dass die Flüssigkeit der Bewegung folgt und man öffnet den Mund leicht und macht „ah“, wodurch das typische „Blubbern“ der Flüssigkeit zustande kommt.

Das Gurgeln sollte mehrere Sekunden lang durchgeführt werden, anschließend wird die Flüssigkeit wieder ausgespuckt. Abbrechen sollte man das Gurgeln allerdings, wenn ein Würgereiz auftritt.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 13. September 2018 um 12:33 Uhr in Gesund leben & ernähren | 136 Aufrufe

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