Mit zunehmendem Alter leiden viele Personen an Depressionen, man spricht dabei auch von Altersdepressionen. Gut jeder fünfte Senior über 60 Jahren ist davon betroffen. Doch oft werden die Anzeichen nicht erkannt, einfach dem natürlichen Alterungsprozess zugeschrieben. Dabei lässt sich die Altersdepression durchaus gut behandeln, selbst im fortgeschrittenen Alter. Doch dafür müssen zuerst einmal die Anzeichen der Altersdepression erkannt werden.

 

Wie lässt sich eine Altersdepression erkennen?

 

Bei einer Altersdepression klagen Betroffene zunächst vorwiegend über körperliche Beschwerden. Diese werden oft als natürliche Alterungsprozesse angesehen. Wer den Mut fasst und tatsächlich offen über seelische Probleme spricht, der wird häufig nicht ernst genommen. Die seelischen Probleme werden einfach dem mit zunehmendem Alter beschwerlicher werdenden Leben zugeschrieben.

 

Hinweise auf eine Altersdepression gibt es aber durchaus. Traurigkeit, Mutlosigkeit und häufiges Weinen sind erste Anzeichen. Viele Betroffene klagen auch darüber, dass sich das Leben nicht mehr lohnt und sie anderen nur noch eine Last sind. Hobbys und Interessen werden aufgegeben, der Rückzug von Freunden und Familie findet häufig statt. Auch Konzentrations- und Gedächtnisstörungen können Hinweise auf eine Altersdepression sein.

 

Wie kann ich die Altersdepression behandeln?

 

In der Regel wird zur Behandlung der Altersdepression auf eine Psychotherapie in Verbindung mit Medikamenten gesetzt. Allerdings müssen die Medikamente sorgfältig ausgewählt werden, da man im fortgeschrittenen Alter schon eine Reihe von Medikamenten einnimmt, mit denen sich die Mittel gegen die Depression vertragen müssen.

 

In den ersten Wochen der Medikamenteneinnahme kann es aber dennoch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. So sind die Gewichtszunahme, ein trockener Mund, am Morgen auftretende Übelkeit und innere Unruhe typische Nebenwirkungen. Diese Nebenwirkungen verschwinden jedoch meist schon nach wenigen Wochen.

 

Warum auch natürliche Mittel gegen die Altersdepression helfen

 

Darüber hinaus sollten Betroffene auch ihren Lebenswandel umstellen und so auf natürlichem Wege ihre Altersdepression behandeln. Ein fester Tagesrhythmus ist hierbei besonders wichtig. Rituale, Mahlzeiten zu festen Uhrzeiten, aber auch regelmäßige Termine, zu denen man das Haus verlassen muss, sind hier von Bedeutung.

 

Regelmäßig sollten sich betroffene Senioren auch an der frischen Luft bewegen. Die Stimmung wird durch das Tageslicht sofort aufgehellt. Möglicherweise kann auch ein Haustier gegen die Altersdepression helfen. Zum Einen vertreibt es die Einsamkeit, zum Anderen steht man in der Pflicht, sich um das Tier zu kümmern. Die Menschen fühlen sich wieder gebraucht.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 05. Januar 2015 um 05:50 Uhr in Gesund leben & ernähren | 925 Aufrufe

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