Brombeerblätter sind ein beliebtes Hausmittel, das vor allem bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich angewendet wird. Doch wie genau verwendet man die Blätter und wie wirken sie?

Die Brombeerblätter stammen von der Brombeere, wie der Name vermuten lässt. Sie ist ursprünglich heimisch in Eurasien und Nordamerika. Mittlerweile kommt sie aber in ganz Europa vor. Der Strauch bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort sowie einen kalk- und stickstoffreichen Boden. Häufig findet man wilde Brombeersträucher an Schuttplätzen, in lichten Wäldern und an Abhängen. Die Brombeere zählt zu den Kletterpflanzen und kann eine Wuchshöhe von einem halben bis zu drei Metern erreichen. Bekannt sind vor allem die gut schmeckenden Früchte, die reich an Vitamin C und Flavonoiden sind. Doch auch die Blätter können verwendet werden.

Brombeerblätter in der Volksmedizin

Die Blätter der Brombeere werden vorwiegend in der Volksmedizin eingesetzt. Die Blätter werden nach der Blüte zwischen Juni und August gesammelt und getrocknet. Um Teeaufgüsse aus Brombeerblättern zu machen, werden diese vorher noch fermentiert. Die Blätter werden bei diesem Vorgang schwarz und entwickeln auch einen Geschmack, der dem von schwarzem Tee ähnelt. In den Blättern sind neben Fruchtsäuren auch Gerbstoffe und Vitamin C enthalten.

Den Gerbstoffen sagt man eine adstringierende Wirkung nach. Sie ziehen also die Schleimhäute zusammen und eignen sich daher besonders gut, um leichte Durchfälle oder entzündete Schleimhäute sowie Entzündungen im Mund- und Rachenraum zu behandeln.

Brombeerblätter – beliebt in Teemischungen

Ebenfalls finden die Brombeerblätter Verwendung in diversen Teemischungen. Diese werden gerne bei Magenverstimmungen, Blähungen und Durchfall angewendet. Neben Brombeerblättern sind meist auch Himbeerblätter, Pfefferminze und Kamille enthalten. Nach zehn Minuten Ziehzeit kann der Tee unter anderem zum Gurgeln verwendet werden.

Zwar sind keine Neben- und Wechselwirkungen der Brombeerblätter mit anderen Heilmitteln bekannt, dennoch sollte man gerade bei kleinen Kindern, die unter Durchfällen leiden, den Arzt zu Rate ziehen.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 06. Dezember 2021 um 14:16 Uhr in Gesund leben & ernähren | 211 Aufrufe

, ,


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich


Nächster Eintrag: Bernsteinmassage kurz vorgestellt
Vorheriger Eintrag: Rosmarin – nicht nur lecker, sondern auch gesund

Gesundheit

Wellness-News

Back to top