Der Bockshornklee gehört zu den ältesten Heilpflanzen überhaupt. Er wird ebenfalls gerne als Gewürz verwendet. Beheimatet ist die Pflanze ursprünglich in Ägypten und Indien. Heute wird sie in Asien und auch in Mitteleuropa angebaut, wächst hier zum Teil sogar wild. Die Blüte findet zwischen Juni und Juli statt, doch die wertvollen Samen, aus denen ebenso der Bockshornklee Tee zubereitet wird, lassen sich bis in den August hinein sammeln.

 

So wirkt der Tee aus Bockshornklee Samen

 

Der Tee aus den Bockshornklee Samen weist zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe auf. Dazu zählen Vitamine, Schleimstoffe, Mineralien, Eiweiß, Saponine und vieles mehr. Angewendet wird der Tee unter anderem bei Erkrankungen der Atemwege und bei Erkältungen. Hier kann der Tee sogar noch das eventuell vorhandene Fieber senken.

 

Selbst bei Mundgeruch kann der Bockshornklee Tee verwendet werden, denn eine seiner Eigenschaften ist es, Bakterien abzutöten, die für Mundgeruch oft verantwortlich sind. Magen- und Darm-Beschwerden sind ebenfalls zu den Einsatzgebieten des Tees zu zählen. Dabei wirkt der Tee sowohl abführend, wie auch entgiftend. Treten Entzündungskrankheiten auf, so können diese mit dem Tee gelindert werden. Gleiches gilt bei Bluthochdruck.

 

Diese Pflanzenteile werden verwendet

 

Nicht nur die Samen des Bockshornklees werden verwendet. Sie dienen allerdings ausschließlich der Teezubereitung. Auch die Blätter der Pflanze sind bekannt, jedoch eher als beliebtes Gewürz, das bei Curry- und Gemüsegerichten jeder Art seine Anwendung findet. Die Blätter enthalten sehr viel Eisen. Werden sie gekocht verzehrt, können sie deshalb genauso die Blutbildung verbessern.

 

So wird der Bockshornklee Tee zubereitet

 

Die Zubereitung des Bockshornklee Tees ist sehr einfach. So werden die ungemahlenen Samen verwendet. Auf eine Tasse Tee kommen etwa drei Gramm Samen. Diese werden kalt angesetzt und müssen über zwei Stunden einweichen. Danach werden sie aufgekocht. Als Alternative zu den Samen kann auch das Samenpulver verwendet werden. Drei Esslöffel werden dabei in 250 Milliliter Wasser eingeweicht, und zwar für drei Stunden. Danach wird das Ganze abgeseiht.

 

Der Tee kann dabei heiß oder kalt genossen werden. Ideal werden drei Tassen pro Tag genossen, optimalerweise nach den Mahlzeiten. Sowohl der Duft, wie auch der Geschmack des Tees sind zunächst gewöhnungsbedürftig. Das Süßen mit Honig ist daher durchaus erlaubt. Wer Orangen- oder Mentholöl (reine ätherische Öle) zugibt, kann dem Tee sogar noch eine ganz besondere Note geben.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 14. Oktober 2013 um 08:03 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1582 Aufrufe

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