Der Natur- und Kräutergarten bietet uns eine reiche Auswahl unterschiedlichster kleiner Alleskönner, darunter auch den Beinwell. Die alternative Medizin kennt das Kraut schon seit Jahrhunderten und verwendet es gerne bei Prellungen und Zerrungen, bei Verletzungen der Muskeln, sowie der Knochen, aber auch bei Verstauchungen. Selbst die Schleimbeutelentzündung wird schon seit langem mit Beinwell behandelt.

Grund für die gute Wirkungsweise dieses Krauts sind vor allem die enthaltenen Inhaltsstoffe. Unter anderem wird dem Beinwell nachgesagt, dass er die Bildung neuer Zellen unterstützen kann. Außerdem sollen Blutergüsse damit behandelt werden können. Unter anderem ist Allantoin im Beinwell enthalten. Dieser Inhaltsstoff soll dafür sorgen, dass Wundsekrete aufgelöst oder zumindest verflüssigt werden.

Ebenfalls im Beinwell enthalten ist Kieselsäure. Geräte diese in Verbindung mit dem Allantoin, kann vermehrt Kallus gebildet werden. Und Kallus ist schließlich der Stoff, durch den die Knochen im menschlichen Körper wieder zusammenwachsen. Auch wenn all diese Erkenntnisse vor Hunderten von Jahren noch nicht bekannt waren, zeigte der Beinwell schon damals seine Wirkungen.

Besonders interessant ist die Verwendung der getrockneten Wurzeln, die zu einem Pulver verarbeitet wurde. Es wird vorwiegend in den Wintermonaten angewandt, da hier kein frischer Beinwell besorgt werden kann. Dieses Pulver wird mit heißem Wasser verrührt und anschließend auf die betroffenen Stellen aufgelegt. Diese so genannten Breiumschläge sind sehr beliebt. Aber auch Salben mit Beinwell erfreuen sich heute einer steigenden Beliebtheit.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 09. März 2011 um 08:16 Uhr in Gesund leben & ernähren | 2720 Aufrufe

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