Herzrasen und ein zu hoher Puls – das sind echte Warnzeichen des Körpers, die keinesfalls außer Acht gelassen werden sollten. Tritt das Ganze nur selten auf, kann man sich selbst helfen. Eine Massage empfiehlt dabei nicht nur die alternative Medizin, sondern auch Kardiologen. Dabei sollte ein Punkt am Hals mit Mittel- und Zeigefinger massiert werden, an dem man den Puls spürt. Dadurch kann der Karotissinusnerv stimuliert werden, der dafür verantwortlich ist, den Blutdruck in den Halsschlagadern zu messen. In vielen Fällen lasse sich so der hohe Pulsschlag absenken. Allerdings sollte man beachten, dass es auch zur Absenkung des Blutdrucks kommen kann, weshalb die Massage nur im Liegen, zumindest aber im Sitzen durchgeführt werden sollte.

Ebenfalls empfehlen die Experten, sich die Nase zuzuhalten. Bei ebenfalls geschlossenem Mund soll nun Luft in die Nase gepresst werden. Der dabei entstehende Druck müsse jedoch einige Sekunden aufrecht erhalten werden. Alternativ dazu kann ein kohlensäurehaltiges Getränk helfen. Davon wird ein Schluck getrunken und anschließend aufgestoßen. Durch diese Maßnahmen baut sich der Druck im Bauch- und Brustbereich kurzzeitig auf, wodurch das Herzrasen beendet werden kann.

Allerdings sind diese Maßnahmen nur bei gelegentlichem Herzrasen zu empfehlen. Tritt es häufiger auf oder hält es länger an, ist zwingend ein Arzt aufzusuchen. Es kann sogar gefährlich werden, wenn der Herzschlag nicht zügig zurück zu seinem normalen Rhythmus findet. Denn durch Herzrasen wird der Körper nicht ausreichend mit Blut versorgt. Im schlimmsten Fall können dann Folgen, wie Pulsraten von mehr als 300 Schlägen in der Minute einhergehend mit Kammerflimmern, auftreten. Diese können ohne sofortige Behandlung sogar tödlich enden.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 01. April 2013 um 07:47 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1718 Aufrufe

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