Zu den aktuellen Beauty-Trends gehört auch das Oil-Cleansing – doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Eigentlich meint man damit eine ölbasierte Gesichtsreinigung. Die so genannte Oil Cleansing Method, kurz auch OCM genannt, gilt als Nonplusultra für eine reine Haut.

Der Grundsatz der Methode: Mit Öl bekämpft man Öl. Dafür muss man die vier grundlegenden Hauttypen kennen: Normale, fettige, trockene und Mischhaut. Jeder dieser Hauttypen produziert Öl als natürlichen Schutz. Am Abend verstopft das Öl zusammen mit Talg, Schmutz, Make-Up-Resten und Pflegerückständen jedoch die Poren. Die so entstandenen ölbasierenden Verunreinigungen sollen nun mit Öl wieder entfernt werden.

Wie funktioniert Oil-Cleansing?

Die OCM-Methode verspricht demnach eine porentiefe Reinigung der Haut. Meist wird dafür eine Kompresse verwendet, die auf das Gesicht aufgelegt wird, nachdem man das Öl aufgetragen hat. Um Wärme zu erzeugen, werden zunächst die Handflächen aneinander gerieben und anschließend ein paar Tropfen Öl darauf geträufelt.

Das Ölfläschchen sollte vor der Anwendung gut geschüttelt werden, damit sich alle Inhaltsstoffe gut vermischen. Das Öl verreibt man dann zwischen den Händen und massiert es in die trockene Gesichtshaut ein. Anschließend legt man einen feuchten, warmen Waschlappen für etwa eine Minute auf das Gesicht. Auf diese Weise öffnen sich die Poren und das Öl wird wieder abgetragen. Beim Abnehmen des Waschlappens sollte man die Ölreste nur leicht abwischen, nicht jedoch rubbeln.

Der Vorgang sollte solange wiederholt werden, bis sich die Haut nicht mehr ölig anfühlt. Zum Abschluss wird das Gesicht mit kühlem Wasser abgespült, das dafür sorgt, dass sich die Poren wieder schließen.

Welches Öl eignet sich für OCM?

Für die OCM-Methode kommen verschiedene Öle infrage. Es gibt von einigen Beauty-Marken sogar fertige Cleansing-Oils. Trotzdem kann man sich diese auch leicht selbst zusammen mixen.

Rizinusöl ist beispielsweise ein gutes Basisöl, dem abhängig vom Geschmack und Bedarf noch ein Zusatzöl beigemischt wird. Hier entscheidet vor allem der Hauttyp. Für trockene und sensitive Haut eignet sich ein Mix aus Oliven-, Jojoba- oder Avocadoöl und Rizinusöl. Das Verhältnis von Rizinusöl zum Zusatzöl sollte dabei 1:9 sein.

Unreine, fettige Haut benötigt einen Mix aus 30 Prozent Rizinusöl und 70 Prozent Zusatzöl, wobei sich hier Mandel- oder Lavendelöl bewährt haben. Für normale Haut mischt man 20 Prozent Rizinusöl mit 80 Prozent Oliven- oder Sonnenblumenöl.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 01. Oktober 2020 um 20:01 Uhr in Beauty: Erfolge | 73 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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