Verspannungen sind heute weiter verbreitet, denn je. Grund dafür sind oftmals fehlerhafte Haltungen und einseitige Belastungen, etwa am Arbeitsplatz. Vielfach müssen wir den ganzen Tag sitzen, die Muskeln sind langfristig einer bestimmten Haltung ausgesetzt, ohne sich dabei entspannen zu können. Es kommt zu den bekannten Verspannungen. Doch dagegen kann man einiges tun. Nicht erst im Wellnessurlaub können Verspannungen bekämpft werden, sondern schon zu Hause.

Vorbeugend helfen die richtige Einrichtung des Arbeitsplatzes und die Durchführung der unterschiedlichen Tätigkeiten. So sollte etwa grundsätzlich im Stehen telefoniert werden, da man damit die sitzende Position verändert. Ein drahtloses Headset ermöglicht sogar das Umherlaufen beim Telefonieren. Drucker und andere Arbeitsmittel sollten so aufgestellt werden, dass man aufstehen muss, um diese zu erreichen.

Erste Anzeichen von Verspannungen und leichte Formen dieser Beschwerden kennt sicher ein Jeder. Gerade hier kann aber noch sehr gut angesetzt werden. Eine durchblutungsfördernde Salbe, mit der die betroffenen Stellen eingerieben werden, kann bereits gute Wirkungen erzielen. Beim Einreiben sollten massierende Bewegungen durchgeführt werden. Wärme ist ein weiterer wichtiger Punkt zur Behandlung von Verspannungen. Statt der klassischen Wärmflasche werden heute aber eher Kirschkern- oder Dinkelkissen verwendet, die auf die verspannten Stellen aufgelegt werden.

Natürlich sind auch Massagen zur Vorbeugung von Verspannungen ideal geeignet. Durch das Kneten, Drücken, Ziehen, Schieben oder Walken werden die Muskeln entspannt. Die Massagen können dabei nicht nur im Wellnesshotel genossen werden, sondern vielfach finden sich auch ganz in der Nähe entsprechende Anbieter.

Wer dagegen ständig unter Verspannungen leidet, sollte seine Haltung am Arbeitsplatz überprüfen. Der Betriebsarzt kann helfen, Probleme bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes zu erkennen. Oftmals reicht es schon, wenn der Schreibtisch etwas höher ist oder Sitzhöhe und Neigungswinkel beim Bürostuhl verändert werden.

Ebenso wichtig ist regelmäßige Bewegung. Früher war es üblich, dass in den Pausen Sport getrieben wurde. Heute ist diese Pausengymnastik längst in Vergessenheit geraten. Wenn mehrere Kollegen ständig unter Verspannungen leiden, kann die Pausengymnastik aber durchaus eingeführt werden. Und nicht zuletzt ist es doch auch so: Machen mehrere Mitarbeiter mit, dann fühlt sich niemand mehr lächerlich.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 16. August 2010 um 07:23 Uhr in Gesund leben & ernähren | 4333 Aufrufe

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Kommentare:

Dem kann ich nur zustimmen. Zum Glück gibt es auch viele Firmen, die schon die betriebliche Gesundheitsförderung nutzen.

Matthias am Dienstag, 17. August 2010 um 18:32 Uhr


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