Zur Zeit gibt es in vielen Supermärkten reife Granatäpfel. Der aus Asien stammenden und im Mittelmeerraum kultivierten Frucht werden vielerlei Heilwirkungen zugesprochen: es heißt, der Granatapfel könne Brust- und Prostatakrebs bremsen, er wirke Herz-Kreislauf-Beschwerden entgegen, könne erhöhten Blutdruck senken und helfe bei Entzündungen verschiedenster Art. Viele wissenschaftliche Studien haben diese Heilwirkungen sogar bestätigt, wie aus einem Bericht auf Medizinauskunft.de (“Granatapfel - das Gesundheits-Multitalent”) hervor geht. Erwähnt werden bis zu 150 Studien mit positiven Ergebnissen, die in anerkannten Fachzeitschriften in den letzten Jahren veröffentlicht wurden - ohne dass diese jedoch aufgezählt würden!

Man tut sich also vermutlich etwas Gutes, indem man den bereits in der Bibel erwähnten Granatapfel bzw. den wohlschmeckenden roten Saft in den Speiseplan einbaut. Vielleicht erging es mancher Leserin dabei ja ebenso wie mir: bei den ersten Versuchen stand ich etwas ratlos vor den halbierten Früchten, die den Blick auf ein Gewirr unzähliger roter Fruchtkörner frei gaben. Was nun damit anfangen? In einem Küchenpraxis-Video zeigt Bodo Hasenberg, wie man am besten mit einem Granatapfel umgeht. Ich bevorzuge mittlerweile das Auspressen mittels der Zitronenpresse, das geht am einfachsten und schnellsten. Und anstatt die Kerne mit den Fingern heraus zu pulen, kann man auch einen Teelöffel nehmen!

Was ist nun drin im “Apfel der Aphrodite”, der im Orient als Symbol der Unsterblichkeit angesehen wurde?  Auf dem Gesundheitsportal finden sich Hinweise auf japanische Forscher, die heraus fanden, dass der Granatapfel viele Phyto-Östrogene, insbesondere “Östron” enthält, das bei Beschwerden der Wechseljahre und dem prämenstruellen Syndrom (PMS) ausgleichend wirken soll. Viel Vitamin C, Kalium und Antioxidantien (Polyphenole und Flavonoide) tun ein Übriges, um den Granatapfel zur “Anti-Aging-Frucht” zu machen - und von allen gesundheitlichen Wirkungen abgesehen, schmeckt er auch sehr interessant!  Ich esse frische Granatapfelkerne gerne mit Joghurt, doch gibt es eine Fülle von Rezepten für vielerlei Verwendungen des Safts und der Frucht: allein bei Chefkoch.de kann man 161 Granatapfel-Rezepte durchstöbern. Guten Appetit!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 27. Oktober 2009 um 10:58 Uhr in Gesund leben & ernähren | 3413 Aufrufe

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