Hühneraugen sind auch unter den Namen Clavus, Leichdorn oder Krähenauge bekannt. Dabei handelt es sich um nach innen wachsende Verhornungen. Sie können an der Fußsohle, den Gelenken sowie den Zehen auftreten und starke Schmerzen verursachen. Dabei kann man Hühneraugen recht einfach vorbeugen.

Grundsätzlich sollte jeglicher Druck auf die Füße vermieden werden. Auch Reibung kann, genau wie Druck, wenn sie zu lange auf eine Stelle wirkt, zu Problemen führen. Ebenso können Durchblutungsstörungen eine Ursache für Hühneraugen sein. Daher sind bequeme Schuhe ein absolutes Muss. Ideal ist es zudem, wenn das Schuhwerk nicht täglich getragen, sondern zwischen verschiedenen Schuhen gewechselt wird. So verhindert man auch effektiv Schweißfüße. Barfuß zu gehen, ist ebenfalls sinnvoll, um Hühneraugen vorzubeugen und nicht zuletzt lohnt der Einsatz von Bimsstein, mit dem Verhornungen abgetragen werden können.

Was tun, wenn die Hühneraugen bereits da sind?

Sind die Hühneraugen bereits da, helfen spezielle Pflaster, Salben und Tinkturen, die es in der Apotheke gibt. Genauso gut können aber auch Hausmittel ausprobiert werden. Rosinen, die reich an Kalzium, Mangan, Kupfer und Magnesium sowie Eisen sind, sollen beispielsweise gegen Hühneraugen helfen. Dafür wird eine Rosine halbiert und auf das Hühnerauge gelegt. Das Ganze wird mittels Pflaster fixiert und darf über Nacht einwirken. Am nächsten Abend wird die Prozedur wiederholt.

Zwiebeln sind im Kampf gegen Hühneraugen ebenfalls ein beliebtes Hausmittel, denn ihnen sagt man eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nach. Insbesondere der Zwiebelsaft soll hilfreich sein. Für die Behandlung der Hühneraugen kann man zum Beispiel eine Zwiebel in Scheiben schneiden, auf das Hühnerauge legen und mittels Pflaster oder Mullverband fixieren. Auch die Zwiebel darf über Nacht einwirken und das Ganze sollte mehrmals wiederholt werden.

Alternativ dazu kann auch eine Zwiebel püriert und mit einer Prise Salz vermischt werden. Die so entstandene Tinktur wird direkt auf das Hühnerauge aufgetragen und wirkt über Nacht ein. Mehrere Wiederholungen der Behandlung sind ratsam.

Aloe Vera, Knoblauch und Co. gegen Hühneraugen

Aloe Vera gilt als eine der bekanntesten Heilpflanzen. Sie sondert ein Gel ab, das bei vielen gesundheitlichen Beschwerden sowohl innerlich, als auch äußerlich angewendet werden kann. Grund dafür sind die enthaltenen Aminosäuren, Enzyme, Glykoproteine und Vitamine. Sie lindern beispielsweise Hautprobleme, wie Akne, Neurodermitis, Ekzeme, Sonnenbrand oder eben Hühneraugen. Für die Behandlung wird frisches Aloe Vera Gel auf das Hühnerauge aufgetragen und darf dort einwirken.

Ein weiteres Hausmittel gegen Hühneraugen ist Knoblauch. Die tolle Knolle ist generell gesund für Herz, Gefäße, Blut, Darm und die Immunabwehr. Gleichzeitig sagt man Knoblauch eine desinfizierende Wirkung nach und er soll sogar ein natürliches Antibiotikum darstellen. Die geschälte und aufgeschnittene Knoblauchzehe wird auf das Hühnerauge gelegt, mittels Pflaster fixiert und darf ein paar Stunden einwirken.

Mandelöl wird aus reifen Mandeln gewonnen und enthält sehr viel Ölsäure. Es wirkt sich generell positiv auf die Haut aus. So können Hühneraugen mit dem hochwertigen Öl eingerieben werden und sollen so geschmeidiger und weicher werden. Um die verhornten Stellen aufzuweichen, eignet sich auch Zitrone. Wird dann noch Salz zugegeben, kann sich dies positiv auf verschiedene Hautkrankheiten auswirken.

Selbst Aspirin lassen sich äußerlich bei Hühneraugen anwenden. Dafür werden die Tabletten im Mörser zerkleinert und mit einem Teelöffel Wasser vermengt. Die so entstandene Tinktur wird auf die Hühneraugen aufgetragen und darf etwa zehn Minuten einwirken. Alle Anwendungen sollten für einen entsprechenden Effekt mehrfach wiederholt werden.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 08. März 2018 um 10:19 Uhr in Gesund leben & ernähren | 318 Aufrufe

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