Mittlerweile gibt es kaum mehr überschaubar viele Yoga-Stilrichtungen. Schon die traditionellen, aus Indien stammenden Formen sind recht verschieden, haben unterschiedliche Schwerpunkte und entfalten die von großen Yoga-Lehrern begründeten Schul-Traditionen. Hinzu kommen mehr und mehr im Westen entstandene Yoga-Varianten, ebenfalls meist von einzelnen Lehrern begründet, oder aber - wie etwa der Fitness-Center-Yoga - die Übungsweise wird an die Bedingungen bestimmter Umgebungen angepasst und schon entsteht ein neuer Stil!

Luna-Yoga ist eine “lustvolle Körperkunst und Heilweise”, die von einer Gründerpersönlichkeit ausgeht, die noch heute lehrt und ausbildet: Adelheid Ohlig (geb. 1945!) hatte Gebährmutterhalskrebs, entschied sich jedoch gegen die Schulmedizin und begann die intensive Suche nach einem Weg natürlicher Selbstheilung. Sie hatte auch zuvor schon Yoga geübt und sich gesund ernährt, es musste also MEHR ALS DAS sein, was sie heilen würde.

Sie reiste viel und fand eine Lehrerin, bei der sie die Wirkungen zyklus-orientierter Tänze und Gymnastik kennen lernte: nach wenigen Tagen kam ihre Menstruation wieder, die schon drei Jahre ausgeblieben war! Das Erlebnis ihrer eigenen Heilung motivierte sie, ihrer inneren Stimme zu vertrauen: Sie entwickelte den sehr weiblichen “Luna Yoga”, der von den tänzerischen Übungen ihrer Lehrerin inspiriert ist, die sie in Atem-orientierte Yoga-Übungen verwandelte. Körpertherapien und Bewegungskünste vieler Völker flossen in ihren Stil ein, der neben klassischen Yoga-Asanas nun auch Tänze, Traum- und Trancereisen, Visualisierungen und verschiedenste Entspannungsübungen umfasst.

Luna Yoga gibt es jetzt schon seit über 25 Jahren und schon viele Yoga-Lehrerinnen wurden von Adelheid Ohlig ausgebildet, um “den Stab weiter zu geben”. Auf der Luna-Yoga-Webseite findet sich ein Verzeichnis der Lehrerinnen, auch Kurse und Seminare, sowie Bücher über Luna-Yoga werden angeboten.  Wer als Frau eine besonders dem weiblichen Aspekt verpflichtete Übungs- und Lebensweise sucht, ist bei Luna-Yoga vielleicht genau richtig!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 12. November 2009 um 15:43 Uhr | 2802 Aufrufe


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