Wer möchte nicht gesünder leben, sich besser ernähren und insgesamt fitter werden? Aber sind wir auch bereit dazu, uns dafür auf Schritt und Tritt überwachen zu lassen, nämlich von einem Sensor, der jede Bewegung speichert und mitbekommt, wann wir schlafen, herum sitzen oder uns durch die Welt bewegen? Diese Frage stellt ein neuer Service namens “Fitbit”, der gerade in den USA auf den Markt kommt und im Technik-Magazin Techcrunch vorgestellt wird.


Netzwertig.com beschreibt das Angebot so: “Fitbit besteht aus einem Sensor, der die Aktivitäten des Trägers rund um die Uhr registriert, einer Docking-Station und einem komplementären Webdienst. Der Sensor ist klein genug, um ihn überall und immer zu tragen. Aufgezeichnete Daten sind etwa die Anzahl der Schritte, die Zeiten an denen man sich bewegt, oder die Qualität des Schlafes. Aktivitäten misst der Fitbit-Tracker mit einem Bewegungssensor, vergleichbar mit denen bei der Nintendo Wii. Die Daten werden dann drahtlos übermittelt. Darauf basierend wird berechnet, wie viele Kalorien man verbrannt hat, wie viele Kilometer man gegangen ist und anderes.”Immerhin muss man noch selber auf der zugehörigen Website eintragen, was man jeweils gegessen und welchen Sport man wie lange betrieben hat. Dann errechnen Programme anhand sämtlicher vorhandener Daten, ob man eher im gesunden oder ungesunden Bereich agiert - was auch hübsch mit blühenden oder welkenden Blümchen visualisiert wird! Der “private Fitness-Coach” gibt jederzeit Überblick über die konsumierten Kalorien und gegangenen Schritte, was dann wieder in Bezug zu den persönlichen Zielvorgaben gesetzt wird. Die Statistiken kann man auch Freunden anzeigen, so dass sich mehrere Benutzer gegenseitig motivieren, bzw. in einer Art Wettbewerb gegeneinander antreten können: wer hat heute gesünder gelebt ?


Ich bin gespannt, wie dieser Dienst inklusive ständig aktivem Überwachungsteil bei den Nutzern ankommen wird. Zwar sind bloße Schrittzahlmesser nichts Neues, doch erreicht dieser Sensor doch eine andere Dimension, indem er ALLE Bewegungen rund um die Uhr aufzeichnet, die man dann noch mit weiteren Daten ergänzt. Man stelle sich einmal vor, wie interessant diese Angaben für die Werbewirtschaft wären - und wenn das Feature “für Freunde frei schalten” schon inklusive ist, ist es zur totalen Öffentlichkeit nur noch ein kleiner Schritt.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Samstag, 13. September 2008 um 11:09 Uhr | 7568 Aufrufe

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Kommentare:

Na ja, ich muss sagen dass mich so eine Sache wirklich interessiert, aber ich will mehr darueber lesen. Ich will genau wissen wie es funktioniert und ob es Nebenwirkungen hat. Wo kann ich es kaufen kann? Gruss

Heidilein am Donnerstag, 18. September 2008 um 08:08 Uhr

Fit Bit ist noch nicht auf dem deutschen Markt erschienen.

Christiane Bach am Donnerstag, 25. September 2008 um 07:41 Uhr


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