Ein Bierbad gehört zu den immer weiter aufkommenden Wellness-Anwendungen. Zahlreiche Hotels bieten mittlerweile ein Bierbad mit anschließender Massage und natürlich auch einer Bier-Verkostung an.

Dabei ist die Idee des Bierbads gar nicht so neu, stattdessen wurde Bier schon im Mittelalter als Badezusatz und Arzneimittel bei Magenbeschwerden eingesetzt. Für das klassische Bierbad wird aber nicht etwa die gesamte Wanne mit Bier gefüllt, sondern es werden lediglich ein paar Liter des beliebten Gebräus mit verschiedenen Pflegeölen zusammen dem warmen Badewasser zugesetzt.

Wie wirkt das Bierbad?

Die Inhaltsstoffe wirken während der Badedauer auf den Körper ein. Die Kohlensäure, die im Bier enthalten ist, soll die Durchblutung anregen. Der Hopfen entfaltet sein ganz eigenes Aroma und soll damit den Geist beruhigen und entspannen. Die Hefe sorgt für eine straffe, zarte Haut und kann sogar bei Hautproblemen, wie Akne oder Neurodermitis helfen. Die wichtigen B-Vitamine sind im Bierbad ebenso enthalten, wie die Aminosäuren. Beides zusammen wirkt entschlackend auf den Körper.

Bierbad zu Hause machen?

Ebenfalls kann das Bierbad zu Hause genossen werden. Ideal geeignet sind dunkle, hochwertige Biere. Die Wanne wird mit maximal 38 Grad heißem Wasser gefüllt und drei bis vier Liter Bier werden dazugegeben. Für die zusätzliche Pflege der Haut lassen sich noch bestimmte Pflegeöle mit einmischen. Sie sorgen gleichzeitig noch für einen angenehmen Duft des Bierbades.

Das eigentliche Bierbad sollte nicht länger als 20 Minuten andauern. Anschließend darf der dünne Bierfilm auf der Haut verbleiben, bis er eingezogen ist. Ein schnelles Abduschen nach dem Bierbad ist daher nicht sinnvoll. Um die entspannende Wirkung weiter auszudehnen, sollte man nach dem Bad in den Bademantel schlüpfen und noch eine Weile entspannen.

 

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