Lange Zeit galt das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages. Sie sollte besonders üppig ausfallen und noch heute hält man sich häufig an diese alte Weisheit. Was viele dabei aber vergessen, ist, dass die Empfehlung eines umfangreichen Frühstücks aus längst vergangenen Tagen stammt. Damals war die körperliche Arbeit direkt nach dem Aufstehen und dem Frühstück an der Tagesordnung. Heute dagegen sieht unser Alltag anders aus. Tagsüber sitzen wir meist nur am Schreibtisch und bewegen uns kaum bis gar nicht. Lediglich in den Abendstunden gibt es etwas Bewegung, wenn man sich denn dazu aufraffen kann, Sport zum Ausgleich zu nutzen.

 

Studie zeigt, dass üppiges Frühstück dick machen kann

 

Um diese Annahmen zu untermauern, wurde eine Studie mit 280 übergewichtigen und 100 normalgewichtigen Probanden durchgeführt. Diese sollten ein Ernährungstagebuch führen. Die Forscher verglichen die Gruppen aber nicht miteinander, sondern jede Person mit sich selbst.

 

Dabei stellte sich heraus, dass einige der Probanden mal ein kleines Frühstück zu sich nahmen, mal ein üppiges und mal ganz darauf verzichteten. Mittag und Abendessen fielen jedoch fast immer gleich groß aus. Durch das üppige Frühstück wurde so die Gesamtkalorienzahl, die pro Tag aufgenommen wurde, deutlich erhöht. Im Schnitt nahmen Personen demnach über 400 Kalorien mehr auf, wenn sie ein üppiges Frühstück verspeisten.

 

Das änderte sich auch dadurch nicht, dass sie am Vormittag auf einen Snack zwischendurch verzichten konnten. Das heißt also, dass im Sinne einer schlanken Linie das Frühstück durchaus etwas kleiner ausfallen darf oder gar ganz weggelassen werden kann. Entscheidend ist hierbei, wie man sich selbst damit fühlt. Wer also morgens Kreislaufprobleme bekommt, wenn er ohne Frühstück aus dem Haus geht, sollte auf das Frühstück generell nicht verzichten.

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