Die Heilerde ist vielen vor allem als Beauty-Produkt bekannt. Dabei kann das natürliche Heilmittel auch therapeutische Wirkungen verzeichnen. Insbesondere bei Rheuma, Arthritis oder Gelenkschmerzen soll die Heilerde sich positiv auswirken können.

In Deutschland sind die Heilbäder- und Kurorttraditionen seit langem bewährt. Über 350 Orte tragen offiziell die Bezeichnung „Bad“ im Ortsnamen. Schon vor über 2000 Jahren waren etwa Städte wie Baden-Baden als Kurbad bekannt. Heute werden die Heilbäder und Kurorte vor allem nach ihren Behandlungsmethoden unterschieden. So gibt es Seeheilbäder und Moorheilbäder, um nur einige zu nennen.

Torf und Moorerden für die Gesundheit nutzen

In letzteren werden vorwiegend Behandlungen mit Torferde und Moorerden durchgeführt. Beide Erden werden schon seit langem medizinisch eingesetzt. Man sagt ihnen unter anderem schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte nach. Daher können auch Schlammbäder in Torf oder Moorpackungen therapeutische Reize auslösen. Diese macht man sich häufig bei Patienten mit Gelenkerkrankungen, wie Rheuma oder Arthritis zunutze.

Forscher sehen vor allem in der enthaltenen Huminsäure einen wichtigen Inhaltsstoff. Die Schlammpackungen werden auf ca. 40 Grad Celsius erhitzt und großflächig auf die betroffenen Körperpartien aufgetragen. Dort soll die Huminsäure das körpereigene Hormonsystem anregen und Entzündungsreaktionen lindern.

Moorpackungen auch zu Hause nutzbar

Moorpackungen oder Heilmoor kann man in der Apotheke um die Ecke kaufen, Heilerde wird meist in großen Kübeln angeboten. Für eine Moorpackung werden etwa 500 Gramm Torf benötigt, die in eine feste Tüte gegeben und im Wasserbad erhitzt werden.

Die Hände sollten mit Vaseline oder Fettcreme eingecremt werden, so dass eine schützende Fettschicht entsteht. Die so eingefetteten Hände werden anschließend in die Moorpackung gesteckt und die Erde solange durchgeknetet, wie sie noch angenehm warm ist.

 

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