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Wenn der Wellnessurlaub zum Stressfaktor wird

Wellness, Entspannung, Abschalten vom Alltag, sich einmal richtig verwöhnen und die Seele einfach baumeln lassen – das ist der Traum vieler Menschen. Im Wellness-Kurztrip soll er in Erfüllung gehen, am besten noch über die Weihnachtstage. Der zweitägige Trip ins Wellnesshotel soll die Belastungen des Alltags wie durch Zauberhand von den Urlaubern nehmen. Doch kann das tatsächlich gelingen?

Aktuell werden einige Stimmen laut, die genau dies dem eigentlich zur Entspannung vorgesehenen Wellnessurlaub absprechen. Das heißt, dass viele Personen, die es gewohnt sind, ihren Alltag minutiös durchzuplanen, auch im Urlaub nicht mehr abschalten können. Sie entscheiden sich für einen dreitägigen Wellnessurlaub. Beginnend mit der Anreise am späten Freitagabend, noch kurz der Sauna einen Besuch abgestattet und dann todmüde ins Bett fallen. Am nächsten Morgen beginnt der Tag mit einem Termin für die Massage, dicht gefolgt von Terminen für Qi Gong, Kosmetikbehandlung, Aromatherapie und Co. Zwischendurch folgt ein Besuch im hauseigenen Fitnesstudio und die Mahlzeiten müssen auch noch schnell eingenommen werden. Am Sonntag werden bereits die Koffer gepackt, die Heimreise angetreten und am Abend wartet schon der nächste Termin auf die Urlauber, die ja jetzt völlig entspannt sein müssten.

Doch das Gegenteil ist der Fall, denn wer sich selbst im Wellnessurlaub nicht Zeit nimmt, die einzelnen Arrangements wirklich zu genießen, sich im Anschluss daran nicht eine Ruhepause gönnt, in der die Anwendung ihre Wirkung entfalten kann, der kann auch nicht abschalten. So wird der Wellnessurlaub mit Sicherheit nicht zum Erfolg. Der Körper braucht ausreichende Ruhepausen und die sollte man ihm erst recht im Urlaub gönnen.


Britta Lutz am 04.01.2012 • 0 Comments • 184 Aufrufe • Permalink

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O2 can´t do Fortsetzung

Hier lesen Sie was es mit dem Total Versagen des Themas Kundenservice des Mobilfunkanbieter O2 auf sich hat.


Carina Laux am 05.10.2010 • 0 Comments • 519 Aufrufe • Permalink

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O2 can´t do

Wer hat wie wir noch schlechte Erfahrungen mit der Unseriosität von O2 gemacht? Wir haben bei einem Servicecheck in den Filialen in Trier nicht nur festgestellt, dass O2 Schwangere wie den letzten Dreck behandelt, man sich bei O2 nur durchsetzen kann, wenn man frech genug wird. Die Beratung ist mangelhaft und nicht auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Bis hin zu völlig falschen Aussagen. Das Servicetelefon ist mit inkompetenten Mitarbeitern besetzt. Handy-Einstellungen werden so vorgenommen bei Neukauf, dass automatische Updates auf O2 Online eMails per Internet erfolgen, die natürlich abgerechnet werden. Die man aber auch nicht mehr löschen kann. Wir können von O2 nur abraten.


Carina Laux am 05.10.2010 • 0 Comments • 974 Aufrufe • Permalink

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Komplementärmedizin in der Schweiz

Bis zum Jahre 2005 waren in der Schweiz verschiedene alternative Heilmethoden im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten. Hierzu zählten die Homöopathie, die Phytotherapie, die Traditionelle Chinesische Medizin, die anthroposophische Medizin und die Neuraltherapie. Doch der damalige Gesundheitsminister, Pascal Couchepin, strich diese alternativen Heilmethoden ersatzlos aus dem Leistungskatalog.

Nur kurze Zeit später entwickelte sich in der Schweiz eine Volksinitiative unter dem Namen „Ja zur Komplementärmedizin“. Die Bürger der Schweiz fordern, dass die bisher im Leistungskatalog enthaltenen alternativen Heilmethoden, sowie evtl. weitere umfassend wieder in den Leistungskatalog aufgenommen werden. Das Parlament der Schweiz versucht selbiges, jedoch nutzt man hier nicht den Begriff umfassend. Am 17. Mai sollte es hierüber zur Abstimmung kommen.

Sollte sich die Schweizer Bevölkerung für ein Ja entscheiden, ist aber immer noch nicht klar, welche alternativen Methoden wieder von der Kasse übernommen werden. Der Gesetzgeber wäre dann lediglich verpflichtet, die im Jahr 2005 bestehenden Leistungen wieder aufzunehmen. In allen anderen Fragen hat er vergleichsweise freie Hand.

Die Befürworter der Volksinitiative setzen sich vor allem deshalb für die erneute Einführung der Komplementärmedizin ein, weil sie sich davon sinkende Ausgaben im Gesundheitsbereich versprechen, aber auch, weil die Qualität der alternativen Heilmethoden gesteigert würde. Die Gegner gehen hingegen von steigenden Kosten auf Seiten der Kassen und daraus resultierenden steigenden Beiträgen aus. Ebenfalls sind sie der Ansicht, wer sich alternativ behandeln lassen will, solle selbst dafür aufkommen. Mittlerweile entschieden sich die Bürger der Schweiz für die Komplementärmedizin, und zwar mit einer klaren Mehrheit von 67 Prozent.


Britta Lutz am 10.02.2010 • 0 Comments • 1264 Aufrufe • Permalink

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Noch ein Sauna-Fehler:  Reden statt schweigen - und ein Vorschlag zur Güte

Angeregt durch meine Kollegin Britta Lutz, die gerade über "die größten Sauna-Fehler" berichtete und wie man sich damit den Sauna-Besuch verleidet, will ich einen wichtigen Punkt ergänzen: Während des Saunagangs sollte man schweigen, sich auf die sinnlichen Geschehnisse konzentrieren und den Kopf leer werden lassen. Also nicht mit dem Geschäftspartner über die anliegenden Pläne reden, oder mit der Liebsten über das Restaurant, das man hinterher besuchen möchte - all das stört nicht nur andere Saunagäste, die gezwungenermaßen dem Inhalt der Rede folgen müssen, es verhindert auch eine wirklich ganzheitliche Entspannung. Denn dazu gehört eben auch der Geist, nicht bloß der Körper.

Früher hing in jedem Saunaraum ein entsprechendes Schild, das die Gäste zum Schweigen aufforderte. Heute übernimmt das ab und an (leider viel zu selten!) der Saunameister, der den Aufguss macht. Zumindest wenn der heiße Dampf den Raum erfüllt und die gefühlte Temperatur drastisch ansteigt, während ein interessanter Duft unsere Nasen betört - ja bitte, wer will denn da noch quatschen?

Tatsächlich erlebe ich immer wieder Menschen, die offensichtlich keine Stille mehr ertragen können, schon gar nicht, wenn sie zu mehreren kommen. Da muss jede Minute kommuniziert werden, egal, wie gut oder schlecht das in die Umgebung passt. Es hilft auch wirklich gar nichts, wenn sie die Stimme senken und versuchen, wenigstens ganz leise zu reden. In einem ansonsten stillen Saunaraum heftet sich die Aufmerksamkeit ganz automatisch an jeden Ton, ob man das nun möchte oder nicht. Ohne Konkurrenz durch andere Töne kann selbst Flüstern sehr laut wirken!

Ich wünschte mir an diesem Punkt mehr Engagement von den Betreibern öffentlicher Saunen. Im Grunde liegt es an ihnen, ob und wenn ja welche "Sauna-Kultur" sie durchsetzen. Vielleicht ist das Problem ja gar nicht so im Bewusstsein, weil sich selten jemand beschwert. Man leidet eher vor sich hin und denkt höchstens: nächstes Mal geh' ich woanders hin...

Warum also nicht mal wieder "mehr Regelung wagen"? Wenn sich heraus stellen sollte, dass viele in der Sauna eben gerne laute Reden schwingen und nicht darauf verzichten wollen, wäre doch vielleicht ein Kompromiss möglich: An geraden Tagen darf gequatscht werden, an ungeraden nicht. Dann weiß jeder, woran er ist und kann am passenden Tag kommen. Und alle wären zufrieden!


Christiane Bach am 05.02.2010 • 0 Comments • 1645 Aufrufe • Permalink

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