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Heilkräuter für eine starke Mitte
Die chinesische Medizin bezeichnet die Milz und den Magen als Mitte. Sie wird hier gleichgesetzt mit dem Bereich im Körper, der dafür verantwortlich ist, Nahrung, Reize und mehr aufzunehmen und zu verarbeiten. Kommt es zu einer Überforderung, die aufgrund steigenden Arbeitsaufkommens, ständigen Stresssymptomen und Co. heute eher die Regel, als die Ausnahme ist, so kann sich dies negativ auf die Mitte auswirken. Das heißt wiederum, dass Reize, Lebensmittel, Giftstoffe und Co. nicht mehr richtig aus dem Körper ausgeleitet werden können.
Damit das dennoch gelingt, schlägt die chinesische Medizin vor, Heilkräuter einzunehmen. Die Kräuterlehre nimmt insgesamt einen wichtigen Bestandteil der TCM ein. Denn durch die vielen verschiedenen Kräuter wird es möglich, unterschiedliche Krankheitsbilder problemlos zu behandeln. Wichtig ist allerdings eine eindeutige Diagnose, die anhand der Untersuchung von Zunge oder Puls erfolgt. Dabei soll festgestellt werden, welche Körperteile besonders betroffen sind und welche Probleme diese aufweisen, um anschließend die passende Behandlung auszuwählen.
So kann bei viel Stress und einer Überforderung der Mitte beispielsweise die Atractylodis-Wurzel helfen. Sie soll dafür sorgen, dass überflüssige Stoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden. Hierbei kommen zwar grundsätzlich auch andere Heilpflanzen in Frage, die eine entsprechende ausleitende Wirkung aufweisen, doch sollte man niemals eine Behandlung mit Heilkräutern auf eigene Faust durchführen. Der erfahrene TCM Arzt wird nach einer eingehenden Untersuchung und der Stellung einer entsprechenden Diagnose die passende Behandlung auswählen und einleiten. Hierbei kommt es aber immer auf den individuellen Einzelfall an, welche Behandlung die richtige ist.
Britta Lutz am 13.04.2011 • 0 Comments • 914 Aufrufe • Permalink
Kategorien: TCM: Behandlungen
Tags:
Heilkräuter, Stress, chinesische Medizin, TCM, Atractylodis-Wurzel
Shaktimatte auf dem Vormarsch
Im Bereich chinesische Medizin sind Akupressur und Akupunktur die am häufigsten angewendeten Behandlungen. Doch auch die Shaktimatte bzw. Akupressurmatte zählt im Wesentlichen zu diesem Bereich. Einst als Nagelmatte bezeichnet, war es ein Brett mit Nägeln darauf. Auf diese sollte man sich legen, um Schmerzen zu lindern. Lange war diese Vorstellung, die aus der vedischen Tradition abgeleitet wurde, für kaum einen westlichen Menschen zu ertragen, doch mittlerweile haben sich Alternativen gebildet.
Moderne Shaktimatten etwa werden mit Kunststoffspitzen angefertigt. Farben, Formen und Anzahl der Spitzen können individuell gewählt werden. Bei der Anzahl der Spitzen werden meist 6.000 oder 8.000 Spitzen pro Matte angeboten. Bei einer höheren Anzahl von Spitzen wird die Wirkung aber weniger intensiv, da sich das Gewicht des Körpers auf mehr Spitzen verteilt. Dennoch kann auch sie positive Wirkungen mit sich bringen.
Im Bereich Wellness sind solche Wirkungen vor allem die Linderung von Stress, Erkrankungen und Schmerzen. So sollen den Erfahrungen zufriedener Kunden zufolge etwa Rücken- und Kopfschmerzen durch den sanften Druck der Kunststoffspitzen abgebaut worden sein. Auch Verspannungen sollen damit gelöst werden können, wie die Hersteller betonen.
Wer bereits mit der klassischen Akupressur positive Erfahrungen gemacht hat, der kann genauso eine Shaktimatte einmal ausprobieren. Das Besondere: Sie kann einfach auch zu Hause angewendet werden, so dass nicht jedes Mal der Kauf von einem Wellnesshotel Gutschein notwendig ist.
Britta Lutz am 14.06.2010 • 1 Comments • 1542 Aufrufe • Permalink
Kategorien: TCM: Behandlungen
Tags:
Chinesische Medizin, Shaktimatte, Wellness, Wellnesshotel, Akupressur, Akupunktur

Studien zeigen, warum die Akupunktur Schmerzen lindert
Aktuelle Studien haben sich einmal mehr mit der Akupunktur und ihren Wirkungen beschäftigt. Die Nadelstiche haben demnach tatsächlich eine Wirkung auf den menschlichen Körper, denn sie bringen ihn dazu, Adenosin auszuschütten. Adenosin ist ein natürliches Schmerzmittel, das der Körper selbst produzieren kann und der Grund, warum die Akupunktur Schmerzen bekämpfen kann.
Schon seit mehr als 4.000 Jahren ist die Akupunktur ein wichtiger Bestandteil im Bereich chinesische Medizin. Obwohl die Akupunktur häufig als Placebo oder nicht wirkende alternative Medizin bezeichnet wird, konnte sie nicht nur die Modernisierung im chinesischen Gesundheitssystem überleben, sondern wird ebenso die Skepsis westlicher Mediziner unbeschadet überstehen, sind Experten sich einig.
Obwohl vielfach davon ausgegangen wird, dass die Akupunktur nicht wirke, insbesondere im Westen, so ist man sich in einigen Punkten schon heute einig: So ist es bereits längst erwiesen, dass Akupunktur bei Migräne hilft. Unklar ist allerdings laut westlichen Wissenschaftlern, ob die Akupunkturpunkte tatsächlich die einzig wirksamen Einstichstellen seien.
In einer aktuellen Studie, die an Mäusen durchgeführt wurde, zeigte sich nun, dass die Akupunktur auch tatsächlich etwas bewirken kann. Bei den Mäusen wurde verstärkt Adenosin, ein körpereigenes Schmerzmittel ausgeschüttet. Es wurde durch die Akupunktur aktiviert, wie die Studie, deren Ergebnisse im „Nature Neuroscience“ veröffentlicht wurden, bestätigte.
Bei der Studie wurde der Zunsanlipunkt angesprochen, der sich nahe des Knies befindet. Die Behandlung dauerte 30 Minuten an und beinhaltete ebenfalls die bekannte Drehung der Nadeln von Hand, die die Wirkung verstärken sollte. Dabei zeigte sich, dass sich der Adenosin-Wert im umliegenden Gewebe des Nadelstichs um das 24-fache erhöhte. Auch die anschließend durchgeführten Verhaltenstests bestätigten, dass Adenosin vermutlich die Schmerzen der Mäuse lindern konnte. Damit ist klar, dass die TCM nicht nur auf reinen Mutmaßungen basiert, sondern durchaus auch wissenschaftlichen Tests standhält.
Britta Lutz am 06.06.2010 • 1 Comments • 1359 Aufrufe • Permalink
Kategorien: TCM: Behandlungen
Tags:
Adenosin, Akupunktur, TCM, alternative Medizin, chinesische Medizin

Fränkische Bauern auf Kurs nach China
Die traditionelle chinesische Medizin, kurz TCM, ist heute Jedermann ein Begriff. Doch was die TCM im fränkischen Bayern zu suchen hat, wissen die wenigsten. Seit einigen Jahren beschäftigen sich dort Bauern mit dem Anbau der Heilkräuter, die in der TCM eine besonders wichtige Rolle spielen. Statt Petersilie oder Liebstöckl, werden dort Dan-Shen, der Bruder des Salbeis, angebaut. In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft entstand das Projekt und wird jetzt von einigen Bauern mit besonderer Hingabe geführt.
Problematisch allerdings gestaltet sich der Anbau durchaus. Denn es muss auf jegliche Spritzmittel und ähnliches verzichtet werden. Dadurch wird den Bauern viel Handarbeit abverlangt. Außerdem stehen ihnen nur wenige Blätter und Samen zur Verfügung, auf denen eine kurze Angabe zur besten Pflanzzeit vermerkt ist. Dadurch wird zunächst auf kleinsten Parzellen ausprobiert, wo die Kräuter der TCM am besten gedeihen und was es bei der Pflege zu beachten gilt. Derzeit werden rund sieben verschiedene Kräuter angeboten, allerdings kennt die TCM beispielsweise insgesamt mehr als 1.000 Kräuter. In 15 Jahren sollen etwa 30 Sorten zur Verfügung stehen, doch der Anbau ist langwierig und zeitaufwändig.
Außerdem rechnet sich das Ganze noch nicht. Zwar liegen die Preise zwischen sieben und 15 Euro für ein Kilogramm der getrockneten Kräuter, doch ist der Aufwand ebenso hoch. Erste Abnehmer haben die Bauern aber schon gefunden, meist handelt es sich dabei um Apothekengroßhändler. Das ehrgeizige Ziel hinter dem Anbau der chinesischen Kräuter besteht darin, den Kunden frische Produkte zu liefern, die keine langen Transportwege bedingen. Ebenfalls hoffen die Bauern auf einen weiteren Boom der TCM in Deutschland, was keineswegs ein Irrglaube sein dürfte, schaut man sich die Entwicklungen der vergangen Jahre an.
Britta Lutz am 05.10.2009 • 0 Comments • 1125 Aufrufe • Permalink
Kategorien: TCM: Behandlungen
Tags:
TCM, Traditionelle Chinesische Medizin, chinesische Kräuter, Bauern, Bayern

Vitalpilze II: Der Raupenpilz - Viagra aus dem Himalaya?
Der Beiname "Viagra aus dem Himalaya" gibt zu Irrtümern über den tibetischen Raupenpilz (Ophiocordyceps sinensis) durchaus Anlass: zwar wurde er in derTraditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auch zur "Stärkung älterer Menschen" eingesetzt, doch geht es dabei nicht um die nur sehr spezielle, Viagra-typische Wirkung auf leidige erektile Dysfunktionen, sondern mehr um eine allgemeine, umfassende Leistungssteigerung. Der Pilz wächst im tibetischen Hochland in bis zu 5.000 Metern Höhe und wird seit jeher in der TCM als Heilmittel bei vielerlei Krankheitsbildern und Beschwerden angewendet: Er soll anregen, regenierieren und vor allem die körpereigenen Abwehrkräfte stärken. Die Leistungssteigerung chinesischer Leichtatleten zu Beginn der 90ger hat man auf die Einnahme des "Wunderpilzes" zurück geführt - gesicherte Infos gibt es dazu leider nicht!
Der seltsame Pilz, der weder dem Tier- noch dem Pflanzenreich so richtig zugehört, hat sich dank der zunehmenden Nachfrage für die Tibeter zu einer wichtigen Einkommensquelle entwickelt. Er wächst auf Raupen der Mottengattung Thitarodes und schon zwei bewachsene Larven bringen das gleiche Geld ein wie ein Tag Arbeit im Straßenbau. Für den westlichen Markt wird das Pilzmyzel unter biotechnologischen Bedingungen kultiviert und die Wirkstoffe als Pulver oder Kapselform angeboten.
Vitalpilze.de nennt als in der Praxis erprobte Anwendungsgebiete des Raupenpilzes Regeneration und Leistungsförderung, Stress und stress- induzierte Symptome, Fruchtbarkeitsstörungen, Störungen der Sexualfunktionen, Anti-Aging, begleitende Krebstherapie und Immunschwäche. Die stofflichen Wirkungsweisen sind erst teilweise erforscht, doch gibt es dazu bereits eine Reihe wissenschaftlicher Studien und Veröffentlichungen, so etwa zu den Wirkungen aufs Immunsystem und zum Energiestoffwechsel.
Dieser Beitrag ist die Fortsetzung einer Serie über Vitalpilze, in deren Rahmen ich noch weitere Exemplare vorstellen werde.
Bestellen kann man Vitalpilzprodukte (Kapseln) u.a. beim TCM Energiezentrum des Vital & Wellnesshotels ZUM KURFÜRSTEN, in dessen TCM-Arrangements die heilenden Pilze ebenfalls angewendet werden.
Christiane Bach am 06.07.2009 • 0 Comments • 5206 Aufrufe • Permalink
Kategorien: TCM: Behandlungen
Tags:
Vitalpilze, Raupenpilz, Mykotherapie

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