wellness-blog.de | Wellnessurlaub | Impressum

Wenn Pflegeschüler über alternative Medizin berichten

Dass die alternative Medizin, wie die Naturheilkunde und viele andere alternative Verfahren, bisher nur wenig von der Schulmedizin anerkannt wurden, ist allgemein bekannt. Doch jetzt soll sich das ändern. Pflegeschüler und angehende Krankenschwestern aus Waldbröl haben am 11.08.2011 im Kreiskrankenhaus Waldbröl ihre Untersuchungen zur Schmerztherapie ohne Medikamente vorgestellt.

Unterstützt wurden die angehenden Pfleger und Krankenschwestern von ihren Ausbildern. Sie starteten ein Unterrichtsprojekt rund um das Schmerzmanagement und suchten nach akzeptierten Methoden, mit denen Schmerzen auch ohne Medikamente, zumindest aber ergänzend zur medikamentösen Therapie bekämpft werden können. Diese Methoden stellten die jungen Pfleger und Krankenschwestern am 11.08.2011 einem breiten interessierten Publikum vor.

Insbesondere Anwendungen, wie Traumreisen, Aromapflege, progressive Muskelentspannung, Musik- und Klangtherapie, aber genauso Akupressur und die Maltherapie wurden vorgestellt. Vielfach werden diese Therapieformen auch im Wellnesshotel angeboten, doch von den Schulmedizinern wurden sie bisher nur belächelt. Das Unterrichtsprojekt zeigt jedoch, dass die alternative Medizin gleichermaßen in der Schulmedizin zunehmend an Bedeutung gewinnt, wovon sich die Besucher der Veranstaltung überzeugen konnten.


Britta Lutz am 31.08.2011 • 0 Comments • 574 Aufrufe • Permalink

Kategorien: Medical Wellness: Therapieformen
Tags: , , , , ,





Aromatherapie gegen Schmerzen

Die Aromatherapie ist eine seit langem bekannte Form der alternativen Medizin. In ihrer heutigen Art ist sie zwar erst seit den 1920er Jahren bekannt, doch die Ursprünge reichen über Jahrtausende zurück. Die Aromatherapie soll unter anderem stressbedingten Bluthochdruck senken, sowie Angstzustände lindern. Auch bei Schlaflosigkeit und Schmerzen sollen die ätherischen Öle helfen. Die Düfte weisen dabei so gut wie keine Nebenwirkungen auf, was als erheblicher Vorteil der Aromatherapie zu sehen ist. Allerdings fristet sie in Deutschland, ebenso wie fast alle anderen naturheilkundlichen Verfahren ein eher unscheinbares Dasein. Grund dafür ist die erhebliche Skepsis der Schulmediziner und die doch recht einseitige Medizin-Ausbildung. Auch die Chemieverliebtheit in Deutschland trägt dazu bei, dass alternativen Heilmethoden wenig Beachtung geschenkt wird.

Wenn die Aromatherapie, die oft in Verbindung mit Massagen angeboten wird, allerdings tatsächlich Wirkung zeigt, wird dies oft auf die massierenden Bewegungen geschoben, nicht jedoch auf die Wirkung der Düfte. Sicher ist die Aromatherapie ein wichtiger Bestandteil der Anwendungen im Wellnesshotel, dennoch kann sie auch im medizinischen Bereich sehr gute Wirkungen erzielen.

Dabei geht man mittlerweile davon aus, dass die ätherischen Öle gleich auf zwei Arten wirken, zum Einen über die Haut, zum Anderen über das Gehirn. Denn von der Haut werden sie in das vegetative Nervensystem geleitet und über den Geruchssinn gelangen die Düfte auch ins Gehirn. Ebenfalls ist heute bekannt, dass Pfefferminzöl und dessen Hauptbestandteil Menthol Schmerzen lindern können. Durch das Auftragen des Öls auf die Haut werden Kälterezeptoren angesprochen. Diese wiederum sorgen dafür, dass das Schmerzempfinden nahezu ausgeschaltet werden kann.

Ebenfalls ist das Methylsalicylat-Öl für seine positiven Wirkungen bekannt. Es wird in der Haut zu Salicylsäure umgewandelt und wirkt somit wie eine Aspirin-Tablette. In Gewürznelken steckt Eugenol, das bekannt dafür ist, Zahnschmerzen zu lindern. Daneben lassen sich unzählige weitere ätherische Öle aufzählen, die positiv gegen Schmerzen wirken können. Allerdings wirken sie sich häufig nicht direkt auf die Schmerzen aus. Vielfach sind diese durch so genannte Traumen verursacht, die ätherischen Öle können aber einen positiven Duft darüber legen.

Problematisch ist, dass sich die Wirkungen der Aromatherapie nur schwerlich beweisen lassen, weshalb die Kassen sich oft auch weigern, die Kosten zu übernehmen. Jedoch gehen Experten davon aus, dass sich dies künftig ändern wird. Denn die Aromatherapie ist eine sehr kostengünstige Heilmethode, die schon deshalb künftig an Bedeutung gewinnen könnte. Zwar kann sie die Behandlung mit Medikamenten nicht vollständig verdrängen, jedoch dürfte es durchaus möglich sein, dass mit Hilfe der Aromatherapie weniger Tabletten eingenommen werden müssen.


Britta Lutz am 27.09.2010 • 0 Comments • 1249 Aufrufe • Permalink

Kategorien: Medical Wellness: Therapieformen
Tags: , , , , , , ,


Wellness




Blutegelbehandlung als Alternative?

Um die Wirkungen, die Blutegel auf den menschlichen Körper und allerlei Krankheiten haben, wussten schon unsere Großeltern. Im Bereich alternative Medizin nehmen die kleinen Vampire eine wichtige Stellung ein. Dennoch fristet die Therapie mit Blutegeln oft ein Schattendasein, was einfach an dem Ekel liegen dürfte, der vielen Menschen beim Anblick dieser Tierchen kommt. Dennoch sollte man sich davon nicht entmutigen lassen.

Denn die Behandlung mit Blutegeln zeigt oftmals Wirkung. So lassen sich Arthrosen in den Knien etwa mit diesen Tierchen behandeln. Statt ein Leben lang eine ganze Reihe unterschiedlichster Medikamente einzunehmen, kann eine einmalige Behandlung mit Blutegeln Linderung verschaffen.

Die Tierchen werden auf die betreffenden Stellen des Körpers aufgesetzt. Anschließend suchen sie sich eine Stelle zum Andocken, meist handelt es sich dabei um das Zentrum des Schmerzes. Warum das so ist, können aber auch die Anhänger der Therapie nicht erklären. Sobald sie die richtige Stelle gefunden haben, saugen die Blutegel sich voll. Der Einstich fühlt sich kaum anders als ein Insektenstich an. Sobald die Tierchen voll gesaugt sind, lassen sie sich einfach abfallen. Ein bis zwei Tage nach der Behandlung kann die betroffene Stelle noch recht stark bluten, was allerdings völlig normal ist.

Man geht davon aus, dass der im Speichel der Blutegel enthaltene Wirkstoff Hirudin für die Schmerzlinderung verantwortlich sei. Eine wissenschaftliche Bestätigung gibt es hierfür aber noch nicht. Die modernen Blutegel für die Therapie werden in speziellen Blutegelfarmen gezüchtet. Nachdem sie ihre Aufgabe erledigt haben, müssen sie getötet werden. Sie sind also so zu behandeln, wie eine Einwegspritze.


Britta Lutz am 23.08.2010 • 0 Comments • 845 Aufrufe • Permalink

Kategorien: Medical Wellness: Therapieformen
Tags: , , , ,


Wellness




Osteopathie auf dem Vormarsch

Alternative und ganzheitliche Ansätze bei der Heilung von Krankheiten sind heute keine Seltenheit mehr. Hierbei gibt es die verschiedensten Varianten, die von der Homöopathie, über die Anwendung der Schüssler Salze und Bachblüten bis hin zur Traditionellen Chinesischen Medizin reichen. Auch die Osteopathie ist in diesen Bereich zu zählen. Sie wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Der amerikanische Arzt Dr. A. T. Still gilt als Begründer der Osteopathie. Als Ziel der Behandlung wird angestrebt, die Schmerz- und Beschwerdefreiheit des Patienten wiederherzustellen.

Grundlage der Osteopathie ist die gemeinsame Betrachtung von Körperstrukturen und -funktionen. So werden Muskeln, Knochen und Nerven immer gemeinsam mit den Funktionen der Durchblutung oder Verdauung betrachtet. Ebenfalls geht die Osteopathie vom ganzheitlichen Ansatz aus, wie er auch in der TCM angesehen wird. Dabei können Krankheiten und Beschwerden durch Probleme in völlig anderen Regionen ausgelöst werden. Schulterschmerzen werden in der Osteopathie oft mit Stress in Verbindung gebracht.

Um diesen ganzheitlichen Ansatz entsprechend intensiv verfolgen zu können, ist es wichtig, zunächst das Gespräch mit den Patienten zu suchen. Ein intensives Gespräch gibt bereits Aufschluss über verschiedene Probleme. Durch das Abtasten einzelner Körperregionen und das Überprüfen der Bewegungen soll zudem herausgefunden werden, wie der Patient behandelt werden kann. Auch sollen auf diese Art und Weise die Selbstheilungskräfte des Menschen angeregt werden. Die Osteopathie wird von Ärzten, Heilpraktikern, Masseuren und Physiotherapeuten angeboten. Allerdings dürfen nur erstere beide selbstständig arbeiten, Masseure und Physiotherapeuten sind dagegen an das Delegationsverfahren gebunden.


Britta Lutz am 17.02.2010 • 0 Comments • 772 Aufrufe • Permalink

Kategorien: Medical Wellness: Therapieformen
Tags: , , , , ,


Wellness




Mit der Akupunktur gegen Trigeminusneuralgie

Die Trigeminusneuralgie gehört zu den sehr schmerzhaften Erkrankungen. Es handelt sich dabei um kurz auftretende, sehr starke Schmerzen im Gesicht. Sie treten häufig ab dem 40. Lebensjahr auf, insbesondere bei Frauen. Durch die massiven Schmerzen ziehen sich Betroffene oft immer weiter aus dem Alltag zurück und büßen dabei ihre Lebensqualität ein. Damit das nicht passiert, sollte rechtzeitig eine Behandlung eingeleitet werden.

Die Schmerzen bei der Trigeminusneuralgie halten oft nur für wenige Sekunden, höchstens aber ein bis zwei Minuten an. Sie treten meist mehrmals täglich, über einen Zeitraum von Wochen oder gar Monaten hinweg auf. Danach folgen oft Intervalle ohne Schmerzen. Ausgelöst werden die plötzlich einschießenden Schmerzen oft durch alltägliche Dinge, wie das Zähneputzen, das Sprechen oder auch nur einen Luftzug. Die Ursachen sind bisher nicht eindeutig geklärt, man geht jedoch von einem Zusammenhang des Trigeminusnervs mit den Blutgefäßen aus. Dabei soll das zirkulierende Blut die Schutzschicht des Nervs angreifen, wodurch dieser zu Schmerzen führt.

Für die Bekämpfung der Trigeminusneuralgie werden meist medikamentöse oder operative Maßnahmen eingeleitet. Die medikamentöse Behandlung ist in der Regel der erste Schritt zur Therapie, angewendet wird Carbamazepin, welches auf den Nervenschmerz einwirken soll. Einst wurden auch Opiate angewendet, sind heute aber weitgehend von der Therapie ausgeschlossen, da die Wirksamkeit nur unzureichend belegt ist. Erst, wenn die medikamentöse Behandlung nicht anschlägt, wird eine OP in Frage kommen. Sie kann in 70 Prozent der Fälle zu einer Verbesserung führen, allerdings kann es zu Gefühlsstörungen oder Taubheit kommen, wenn eine OP durchgeführt wird.

Ein neu entdeckter Ansatz ist dagegen die Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Innerhalb mehrerer Sitzungen sollen die geschädigten Nervenzellen und die durch sie verursachten Schmerzen bekämpft werden. Dabei setzt die Akupunktur zunächst bei der Puls-Zungen-Diagnostik an. So können andere Schmerzen häufig ausgeschlossen werden. Die schmerzhaften Regionen im Gesicht werden allerdings nur während der schmerzfreien Intervalle mit Nadeln behandelt. Bei akuten Schüben mit starken Schmerzen werden dagegen entfernte Punkte genadelt, etwa an der Hand. Hinzu können noch weitere Punkte kommen, das hängt von der Diagnose ab, die oft noch zusätzliche Störfaktoren findet. Nach etwa 10 bis 15 Sitzungen sollte die Behandlung abgeschlossen sein, doch auch hier kommt es immer wieder auf den Einzelfall an.


Britta Lutz am 08.02.2010 • 0 Comments • 2859 Aufrufe • Permalink

Kategorien: Medical Wellness: Therapieformen
Tags: , , , , ,


Wellness




Seite 1 von 4 Seiten insgesamt.  1 2 3 >  Letzte »


Thema suchen:

Erweiterte Suche


Unsere Blogs:

Mosel-Blog
Hier finden Sie alles rund um das Thema Mosel, Wein, Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten an der Mosel.

TCM-Blog
Berichte und Erklärungen rund um das Thema Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Wellnesshotel aktuell
Angebote, Informationen und immer das Neueste vom Vital- und Wellnesshotel zum Kurfürsten.

Links:

Bernkastel-Kues
Infos rund um die schöne Weinstadt an der Mosel

Fashion News&Trends
Das Online-Magazin berichtet über Mode-Trends, den neusten Tratsch, Hotel Empfehlungen und einiges mehr.

Thermen Travel Österreich
Das Infoportal für Wellness- und Thermenurlaub in Österreich


Weitere Empfehlungen.