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ÖkoTEST: Bioware vom Discounter

Lange Zeit waren Bio-Lebensmittel vor allem in Bio-Läden zu haben, oft zu Preisen, die so manchen gesundheits- und umweltbewussten Käufer abschreckten. Auf dem Markt, den ich Samstags gerne besuche, kostete das Kilo Bio-Paprika aus der näheren Umgebung schon mal 5,95 Euro, während die nicht-biologisch produzierte Variante im Supermarkt für zwei bis drei Euro zu haben war.

Diese wenig befriedigende Lage hat sich mit dem Markteintritt der Discounter drastisch geändert. LIDL und ALDI bieten länger schon Biologisches zu sehr erschwinglichen Preisen, und auch das Sortiment in anderen Supermärkten wurde konsequent ausgebaut und deutlich preiswerter. Der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln ist von 2005 auf 2006 um 18% gestiegen, die Bio-Branche boomt und ein Ende ist nicht in Sicht. Ist aber auch überall BIO drin, wo BIO drauf steht? Viele Verbraucher sind da insbesondere beim Angebot der Discounter skeptisch.

Die Zeitschrift ÖKOTEST hat nun für die September-Ausgabe 75 als "bio" angebotene Lebensmittel der Discounter getestet und dabei und auf Schadstoffe und bio-spezifische Parameter prüfen lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: "Kaffee, Mehl und Brotbackmischungen bestanden den Test ausnahmslos mit "sehr gut", während wir kleinere und größere Mängel in rund einem Drittel der Produkte fanden. Mittelmäßige Noten vergaben wir aber nur siebenmal - hauptsächlich bei Milch und Weichkäse, und einmal bei Nudeln."

Der ausführliche Artikel schildert auf zehn Seiten alle Details und Testergebnisse, in dem man auch Wissenswertes über die verschiedenen Labels erfährt, die zur Orientierung der Kunden geschaffen wurden (z.B Bioland, Demeter, Naturland etc.).


Christiane Bach am 08.09.2007 • 0 Comments • 1281 Aufrufe • Permalink

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Entwicklung, Entspannung, Besinnung, Glück - eine kleine Blog-Rundschau

Besonders in den frühen Morgenstunden surfe ich gerne durch die unendlichen Weiten des Internet, immer auch der Suche nach interessanten Blogs und Webseiten, die zum Themenkreis des Wellness-Blogs passen. Ein paar Fundsachen will ich heute hier vorstellen - los geht's:

Das Posting "Swami Durchananda in der yogischen Betrachtung" auf "Im Alltag Leben" hat mich schier vom Hocker gehauen - unbedingt das Video ansehen, zwar ist der Hintergrund ernst, doch der liebevolle "Swami" ist einfach unwiderstehlich!

Frank Obels' Artikel "Das Leben ist ja so interessant - deshalb alles auf einmal!" stimmte mich dann sehr nachdenklich. Es geht darum, wie man die eigene Energie auf eine Sache konzentrieren kann, anstatt viele Dinge gleichzeitig und nichts davon richtig zu machen. Ein schöner Anstoß, sich mal wieder klar zu werden, was man will und wohin die Reise gehen soll - lesenswert!

"Vorsicht: Persönlichkeitsentwicklung!" Der seltsame Warnhinweis begrüßt mich auf dem noch recht jungen Blog von Roland Kopp-Wichmann, das dabei helfen will, vom Bewusstseinszustand des “Autopiloten” (=vor allem reagierend auf andere Menschen und Situationen) wegzukommen und aktiv die Verantwortung fürs eigene Leben zu übernehmen. Gute Sache, die der Autor auch in Seminaren vermittelt. Das Blog bringt spannende Artikel über Work-Life-Balance, über Liebe und Beziehung, Coaching, Gesundheit, Glück und Sinn - dazu eine persönliche Rückschau auf die Midlife-Crisis des Autors und manch anderes, in das man sich für einige Stunden versenken kann - Zeit mitbringen!

Mehr den körperlichen Aspekten des Wohlbefindens gewidmet ist der Kilogucker, der täglich Neues aus dem Diät-Dschungel berichtet. Heute erfahre ich, wieviel Chemie in Brot und Brötchen steckt und bekomme glatt Lust, mich mal wieder im selber backen zu versuchen.

Zum Ende meiner Surftour besuche ich noch das GlücksNetz-blog, das mir im Untertitel versichert, Glück sei lernbar - wie schön! Und ja, es finden sich da jede Menge Tipps und Hinweise: vom nötigen Dopamin über das Lächeln hin zur Dankbarkeit und der Frage, inwieweit Geld mit Glück zu tun hat. Ich fühle mich gleich richtig aufgemuntert und werde sicher gelegentlich wieder kommen!


Christiane Bach am 05.09.2007 • 1 Comments • 1354 Aufrufe • Permalink

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Wellness




Jeden Tag eine gute Fitness-Tat

Vermutlich geht es ja nicht nur mir so: immer mal wieder fasse ich neue Vorsätze, um mehr körperliche Bewegung in mein Leben zu bringen, doch nach einem guten Start verflüchtigt sich die anfängliche Begeisterung, nach und nach wird das Engagement schwächer, bis schließlich der Alltag wie gehabt im wesentlichen SITZEND verbracht wird.

Ich hab' so schon einiges an Aufbrüchen hinter mir: Fitness-Center, Gartenarbeit, Yoga-Übungen, neues Fahrrad, regelmäßiges Walken, Home-Trainer - doch leider bringe ich es nicht fertig, auf Dauer wirklich dran zu bleiben. Von den drei Jahren Mitgliedschaft im Fitness-Center war ich gewiss die Hälfte nur Karteileiche, Yoga schaffe ich höchstens ein paar Wochen, zum Walken fehlt mir der Antrieb, seit ein schöner Spazierweg verbaut wurde - es gibt immer wieder Gründe, die Fitness zugunsten anderer Aktivitäten hinten runter fallen zu lassen. Es ärgert mich, aber das hilft auch nicht wirklich weiter!

Was tun? Am Wochenende kam mir die Idee, nicht mehr "eine Methode" zu praktizieren, die dann bald wieder in der Versenkung verschwindet, sondern einfach darauf zu achten, jeden Tag eine halbe bis ganze Stunde IRGEND ETWAS zu tun, was mich ins Schwitzen kommen lässt, mich körperlich auspowert und entweder Kraft oder Ausdauer oder beides trainiert. Gestern fuhr ich also mit dem Rad zu einem Freund, wo ich ansonsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinfahre. Morgen bin ich zum Yoga verabredet, heute werde ich - zügig gehend - ein paar lange fällige Wege zu Fuß zurück legen, und wenn mir mal einen Tag lang nichts eingefallen ist, steige ich eben abends noch dreimal in den dritten Stock.

Auf diese Weise müsste es eigentlich gelingen, den inneren Schweinehund auszutricksten! Notieren, was man gemacht hat, ist dabei ein Muss - ich bleibe dran und werde berichten, wie sich das Vorhaben entwickelt.


Christiane Bach am 03.09.2007 • 1 Comments • 827 Aufrufe • Permalink

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Wellness




Wird die Heilkraft des Essens überschätzt?

"Du bist, was du isst" belehren uns unzählige Ratgeber schon seit Jahren, wobei die "Heilkraft des Essens" bzw. einzelner Lebensmittel und Substanzen immer wieder in den Himmel gelobt wurde. Während "Functional Food" zunehmend die Regale der Supermärkte füllt, rudern Ernährungsforscher jedoch derzeit zurück. Grüner Tee, Rotwein, Soja, Ballaststoffe, Obst und Gemüse sollen entgegen früheren Verlautbarungen nun doch kein Garant für ein langes und gesundes Leben sein, die Heilsversprechen seien allesamt unhaltbar.

Woher auf einmal der Umschwung? Die TAZ meldete Anfang August zum Stand der Erkenntnis: "Zahlreiche, große Studien, in denen man Probanden über mehrere Jahrzehnte beobachtet, akribisch Ernährungstagebücher und Krankheitsdiagnosen ausgewertet hatte, lieferten vernichtende Ergebnisse. Nur einige davon: "Ballaststoffe schützen nicht vor Dickdarmkrebs", "Grüner Tee senkt nicht das Krebsrisiko", "Herz-Diäten mit viel Obst und Gemüse sind zumindest bei Frauen wenig Erfolg versprechend". Was der Homo sapiens täglich verspeist, spielt anscheinend nicht die große Rolle, wie bislang vermutet. Was gesund ist, ist darum heute so unklar wie früher. Sicher ist lediglich: Abwechslungsreich sollte die Ernährung sein, um etwa Vitaminmangelkrankheiten vorzubeugen."

Nun, wir sind ja mehr oder weniger alle daran gewöhnt, dass sich die wissenschaftliche Sicht der Dinge alle paar Jahre ändert. Oft sind es auch methodische Probleme, die zu fraglichen Ergebnissen führen oder diese gar von vorne herein unmöglich machen: wer hätte schon Lust, für die Wissenschaft über lange Zeit einem fest gelegten Speiseplan zu folgen? Befragungen zum Ernährungsverhalten haben wiederum den Nachteil, dass manch einer bei den Angaben schummelt.

Ich lasse mich dadurch nicht beirren und folge immer schon dem Rat, der sich durch die Zeiten hält: die Ernährung soll ABWECHSLUNGSREICH sein! So nimmt man alles mit, was gesund ist, egal, ob es wissenschaftlich bewiesen ist oder nicht. Und was ungesund ist, wird (hoffentlich!) durch die gesunden Anteile zumindest ausgeglichen. Dass eine einseitige Ernährung aus Junkfood und industriell gefertigter Nahrung nicht gut tut, das sagt einem im übrigen auch der gesunde Menschenverstand, das Körpergefühl und der Blick in den Spiegel!


Christiane Bach am 29.08.2007 • 0 Comments • 789 Aufrufe • Permalink

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Immer mehr Menschen riechen immer weniger

Der Geruchs- und mit ihm verbunden der Geschmacksinn sind unsere ältesten Sinne. An manchen Duft aus der Kindheit erinnern wir uns ein Leben lang, zum Beispiel daran, wie es im Kleiderschrank der Großmutter gerochen hat oder ans Parfüm der Mutter. 10.000 Gerüche soll der Mensch unterscheiden können, lese ich immer mal wieder, und auch, dass es immer mehr Menschen gibt, die kaum mehr etwas riechen, weil der Geruchssinn ganz ausgefallen oder teilweise gestört ist. Ursache dafür können schon vermeintlich harmlose Virus-Erkrankungen oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen sein. Insbesondere abschwellend wirkende Nasensprays, die Konservierungsstoffe enthalten, können die Nasenschleimhaut austrocknen.

Zur Zeit gehöre ich auch zur Gruppe der Betroffenen: die Pollenallergie nimmt meine Nase ganz schön mit und ich kann nicht behaupten, noch sehr viel zu riechen. In den ersten Wochen nahm ich auch noch Schleimhaut-abschwellende Nasentropfen: eine freie Nase im Hier & Jetzt erschien mehr wert als eventuelle Nachwirkungen. Die aber nicht lange auf sich warten ließen: ausgetrocknete Schleimhäute und trotzdem immer weiter spontanes Zuschwellen - ein Elend!

Nun erinnere ich mich der Ratschläge meines Yogalehrers und mache öfter mal morgens eine Nasenspülung mit Salzwasser. Wer das nicht mag, kann zum Befeuchten und pflegen auch Meerwasser-Nasenspray aus der Apotheke verwenden. Auch das Spray befeuchtet mit seinen Mineralstoffen und Spurenelementen die strapazierte Schleimhaut und schützt dadurch vor einer Schädigung durch Austrocknen - bzw. unterstützt die Regenerierung, wenn man es mit den "abschwellenden Mitteln" übertrieben hat.


Christiane Bach am 24.08.2007 • 0 Comments • 1103 Aufrufe • Permalink

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