Wohler fühlen mit Zimmerpflanzen
Zum Ende des Winters, wenn das Eis endlich taut und die ersten lauen Lüftchen die Stimmung heben, sehnen wir uns ganz besonders nach "Frühling jetzt sofort!". Doch leider lässt dieser - je nach Wohnort verschieden - noch kurz oder länger auf sich warten. Wem die Zeit lang wird, der kann allerdings schon mal die eigene Wohnung mit ein bisschen mehr Grün verschönern: viele Zimmerpflanzen sehen nicht nur gut aus, sondern sie sind auch gut für die Raumatmosphäre, befördern also auch Gesundheit und Wohlbefinden.
Ganz allgemein sorgen Grünpflanzen für mehr Sauerstoff, filtern Staub aus der Luft und dienen auch als Schall- und Lärmschutz. Besonders anspruchslos ist die Grünlilie, die schnell wächst, sich leicht vermehren lässt und mit ihre vielen schmalen, in großen Büscheln wachsenden Blättern viel Oberfläche für die Sauerstoffproduktion mitbringt.
Neben dieser allen Grünpflanzen gemeinsamen Art der Luftverbesserung sind viele Pflanzen auch regelrechte Schadstoffvertilger: Formaldehyd, Benzole und Trichlorethylene belasten viele Wohn- und Arbeitsräume. Sie werden von Reinigungsprodukten, Dämmstoffen und Klimaanlagen verbreitet und können zu allergischen Reaktionen der Bewohner führen. Ganz schlimm ist natürlich auch Zigarettenrauch!
In einem
Artikel zum gesunden Wohnen mit Zimmerpflanzen empfiehlt das
Magazin Lifeline insbesondere die Betelnusspalme (Areca catechu) als echten Schadstoffkiller:
"Studien der US-Weltraumbehörde NASA haben ergeben, dass die aus Hinterindien stammende Kulturpflanze einen Raum innerhalb von vier Stunden zu 99% von Formaldehyden befreien kann. Drei Pflanzen auf 100 Quadratmetern reichen aus, um die Konzentration aller Chemikalien deutlich zu reduzieren." Auch die Lady Palme (Rhapis excelsa), der Englische Efeu (Hedera Helix) und der Bostoner Farn (Nephropeis exaltata) werden empfohlen, genau wie der Bogenhanf (Sanseveria trifasciata), der besonders gegen Nikotin in der Luft hilft.