“Koffein ist optimal für die Behandlung von Orangenhaut”, heißt es in einer Meldung über ein neues Massage-Öl der Firma frei. Wundern würde es mich nicht, denn trotz sitzender Lebensweise zeigt sich diese “Geisel der Weiblichkeit” bei mir (noch?) nicht. Allerdings trinke ich den Kaffee und bade nicht darin! :-)
Zur Wirkungsweise in der Hautpflege heißt es weiter: “Dermatologen kennen Koffein als Wirkstoff schon lange. Es entwässert das Gewebe und aktiviert zugleich ein Enzym, das Fett spalten und abbauen hilft. Koffein wird von der Haut besser aufgenommen, wenn es zum Beispiel als Creme intensiv einmassiert wird. Das steigert die Durchblutung, transportiert überflüssiges Gewebewasser ab und reduziert die Fettgewebszellen.”
Was aber ist eigentlich Cellulite? Zum Teil ist es einfach weibliche Veranlagung, gegen die wir nicht viel tun können außer Gelassenheit zu üben. (Männer leiden dafür unter der Fett-Konzentration im Bauchbereich, das ist auch kein Spass!) Weitere Ursachen des Orangenhaut-Phänomens sind Bewegungsmangel und Ernährungsfehler, oft verbunden mit einer vermehrten Wassereinlagerung ins Gewebe.
Dementsprechend wird eine ganzheitliche Behandlung empfohlen: gesunde Ernährung, viel Bewegung, regelmäßige Massagen. Zumindest Letzteres praktiziere ich seit Jahren konsequent, weil es morgens schön wach macht, sich mit einem rauhen Massagehandschuh abzurubbeln. Vielleicht gebe ich dem koffeinierten Frei-Öl mal eine Chancen, wenn ich wieder in die Apotheke komme - damit auch alles so glatt bleibt, wie es ist.