Mit der Lymphdrainage nicht nur gegen Zellulitis
Massagen gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Variationen. Eine besonders sanfte Form der Massage ist die Lymphdrainage, die vor mehr als 70 Jahren entwickelt wurde. Verantwortlich für deren Entwicklung zeichnet das Ehepaar Estrid und Emil Vodder. Allerdings blieb die Lymphdrainage noch bis in die 1960er Jahre eher unbeachtet, erst dann wurde sie auf dem allgemeinen Beauty- und Wellnessmarkt anerkannt. Vorrangig wurde sie bei physikalischen Therapien eingesetzt. Aufgrund der positiven Effekte für den Schönheitsbereich, wie den Abbau von Zellulitis, ist die Lymphdrainage jedoch weniger im medizinischen Bereich, sondern eher im
Wellness-Bereich angesiedelt.
Bei dieser sanften Massageform wird die Haut sanft bewegt und massiert, wodurch der Lymphfluss im Körperinneren angeregt wird. Durch das Bewegen der Haut entstand der Name Drainage. Zudem sorgt die Bewegung der Lymphflüssigkeit dafür, verschiedene Stauungen im Körper aufzulösen. Auch wird davon ausgegangen, dass sich Schlackenstoffe aus dem Körper abtransportieren lassen und somit Platz für andere Gewebebestandteile frei wird. Deshalb wird die Lymphdrainage sehr gerne gegen
Zellulitis eingesetzt, da sie das Hautbild hierbei verbessern kann. Allerdings sollten Patienten darauf achten, dass die Lymphdrainage nur von geschulten und gut ausgebildeten Masseuren durchgeführt wird.
Für einen spürbaren Erfolg der Lymphdrainage werden jedoch in aller Regel mehrere Sitzungen nötig sein. Dafür kann sie aber auch helfen, Blutergüsse zu bekämpfen, Verbrennungen leichten Grades zu versorgen und bei Erkrankungen im HNO-Bereich. Zudem kommt die Lymphdrainage bei Verdauungsstörungen, sowie bei
Hauterkrankungen zum Einsatz.