Antibiotische Wirkung der ätherischen Öle
Seit Jahrtausenden schon wird die Aromatherapie angewendet. Auch wenn es mitunter umstritten ist, so gelten die Auswirkungen der ätherischen Öle als anerkannt, und zwar von den Naturwissenschaften. Dies bezieht sich freilich nur auf die Wirkungen, die direkt auf die körperlichen Beeinträchtigungen abzielen und weniger auf die entspannenden Wirkungen, die vorrangig die Seele ansprechen. Dennoch zählt die
Aromatherapie damit zu den sehr wenigen alternativen Heilmethoden, die auch wissenschaftlich, zumindest teilweise, anerkannt werden.
Viele der ätherischen Öle weisen zudem eine antibiotische Wirkung auf. Auch können sie auf Pilze hemmend wirken. Grund dafür ist die Schutzfunktion der ätherischen Öle, die einst in der Natur erfunden wurde. Diese Öle sollten Krankheiten und Schädlinge von den Pflanzen fern halten. Dieser Schutz hat recht gut funktioniert und lässt sich teilweise auch auf den Menschen übertragen.
Allerdings können wir die ätherischen Öle nicht auf die gleiche Art und Weise einnehmen, wie die Pflanzen. Nur in einer starken Verdünnung bekommen sie uns. Die äußerliche Anwendung der
ätherischen Öle erfolgt durch das Aufbringen auf die Haut. Insbesondere entzündete Stellen sollen so behandelt werden können. Innerlich werden ätherische Öle hingegen meist in Form einer Inhalation genutzt. Durch die verdunsteten Öle können unsere Atemwege befreit werden.
Die bekanntesten ätherischen Öle mit antibiotischer Wirkung sind übrigens die Öle der Zwiebel, der Kamille und des Teebaums.