Ein gesundes und wohlschmeckendes Frühstück ist der richtige Einstieg in den Tag - ach, wie oft hab’ ich das gehört und gelesen und dann doch ignoriert:  Mit ein paar Tassen Kaffee ‘rein in die Arbeit, und wenn ich wieder auftauche, ist es Mittag - nicht gerade förderlich für den Energiehaushalt!

Meine “Rettung” seit ein paar Wochen ist das neu entdeckte Knusper-Müsli: schmeckt prima und ist blitzgeschwind zubereitet: Knuspermüsli aus der Packung, Milch, Obst - fertig! Doch leider ist das Knuspermüsli, das man kaufen kann, verdammt süß - ein derart hoher Zuckeranteil ist nicht gesund, ich will ja nicht in den Kreislauf der Zuckersucht geraten:  Zucker erhöht denn Blutzuckerspiegel kurzzeitig drastisch, doch dann fällt er ebenso schlagartig wieder ab, was mit einem heftigen Verlangen nach neuen Süßigkeiten einher geht.

Was tun? Schließlich bin ich froh, endlich etwas gefunden zu haben, das ich morgens essen kann ohne mich zwingen zu müssen! Mir kam die Idee, das Müsli selber zu rösten und dabei deutlich weniger Zucker zu verwenden. Und gestern hab’ ich es ausprobiert: 200 Gramm kernige und 200 Gramm zarte Haferflocken - natürlich bio! -  in der Pfanne angeröstet, dabei vorsichtig 60 Gramm Bio-Rohrzucker zugegeben, der um die Flocken herum karamelisiert. Honig wäre besser, doch für den ersten Versuch wollte ich den Vorgang einfach halten.

Und wirklich: nach ca. 15 Minuten Rösten hatte ich wohlschmeckende, aussreichend süß schmeckende Flocken, die nach Abkühlung auch “knusperten”.  Ich bewahre sie in einer Keksdose auf und gebe zum Frühstück Zutaten nach Wahl hinzu: Nüsse, Trockenfrüchte, frische Früchte, Milch oder Joghurt.  Den Zuckergehalt kann ich noch weiter senken, indem ich geröstetes und ungeröstetes Müsli mische - ein bisschen Süße muss aber sein, sonst bleibe ich dann doch lieber bei Kaffee pur!

Natürlich hab’ ich mich für die Zubereitung im Web inspirieren lassen: Etwas vielfältiger als meine “Schlicht-Variante” ist das Rezept Knusper Müsli selbstgemacht aus dem Ciao-Forum. Wer sich kochtechnisch richtig ausleben will, findet auf Besser frühstücken eine aufwändige Variante mit vielerlei interessanten Zutaten. Allerdings spielt Fett in diesem Rezept eine nicht unerhebliche Rolle, was ich ebenfalls vermeiden wollte. 

Das “Problem Frühstück” hab’ ich mit dem selbst gemachten Müsli jedenfalls vom Tisch und kann nun endlich sagen: Ich frühstücke gern!

 

 

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 18. April 2007 um 07:25 Uhr in Prävention | 7364 Aufrufe

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