Gesichtsflecken, die oft als Chloasma bezeichnet werden, entstehen vorwiegend um den Augen-, Nasen- und Mundbereich, auf den Wangen und der Stirn. Häufig sind sie eine sekundäre Erscheinung klassischer Hautkrankheiten. Die Hyperpigmentierung äußert sich in braun gefärbten Stellen der Haut, sie kann sowohl einzelne Hautpartien, als auch flächenmäßig größere Areale betreffen. In der Regel treten Gesichtsflecken auf, wenn etwas mit dem Zustand der inneren Organe nicht stimmt.

Die TCM etwa sieht in einer Depression der Leber und einer Schwächung der Nieren einen möglichen Grund für die Entstehung von Gesichtsflecken. Die Behandlung ist dabei nicht ganz einfach, doch gerade die chinesische Kräutertherapie konnte hier einige Erfolge feiern.

So werden etwa Kräutertees eingesetzt, die nach entsprechender Einnahmephase allmählich zu einer Besserung der Gesichtsflecken führen sollen. Nach und nach werden, wie in der TCM üblich, weitere Kräuter hinzu gegeben, um festzustellen, ob diese eine bessere Wirkung auf die Gesichtsflecken haben. In erster Linie gilt dabei das Prinzip, die Blutzirkulation anzuregen und gleichzeitig evtl. vorhandene Blutstaus zu entfernen.

Die Dauer der Behandlung hängt laut TCM Experten aber auch vom Alter der Patienten ab. Erste Wirkungen der Kräutertees könnten nach etwa 15 Tagen bemerkt werden, allerdings vorwiegend bei Personen unter 30 Jahren. Bei ihnen würde eine Zeit von drei bis sechs Monaten ausreichen, um die Gesichtsflecken endgültig zu behandeln. Mit zunehmendem Alter nimmt aber auch die Behandlungsdauer zu.

Ebenso sollten die Gesichtsflecken so früh wie möglich behandelt werden, dann sind die Erfolgschancen noch am besten. Auch einige allgemeine Verhaltensweisen sollten unbedingt an den Tag gelegt werden: Frühes Schlafengehen, eine gesunde, ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Alkohol, Pfeffer und Sonnenbäder, sowie eine ruhige, ausgeglichene Gesamtstimmung sollen ebenfalls der Genesung zuträglich sein.

Die Gesichtsflecken könnten ebenso in der Schwangerschaft auftreten, wobei hier davon ausgegangen wird, dass sie sich auf die Ernährung der werdenden Mutter zurückführen lassen. Fehlt es ihr an Glutathion, so kann dies die Hyperpigmentierung unterstützen, heißt es. Deshalb sollten bestimmte Lebensmittel vermehrt auf dem Speiseplan stehen, um die Gesichtsflecken gar nicht erst entstehen zu lassen. Zu diesen zählen etwa Kiwis, die mit ihrem Vitamin C äußerst gesund sind. Außerdem soll das Vitamin dagegen vorgehen, dass der Farbstoff der Haut in den Zellen eingelagert wird, wodurch die Gesichtsflecken ja erst entstehen. Aber auch Tomaten können diesen Effekt mit sich bringen. Verantwortlich dafür sind unter anderem das Vitamin C, sowie das Lycopin. Weitere Lebensmittel, die bei Gesichtsflecken laut der TCM empfohlen werden, sind Zitronen, Kartoffeln, Blumenkohl, Luffa und Kraut. Zudem sind Sojabohnen ratsam, da sie Vitamin E enthalten. Dieses kann die Einlagerung des Farbstoffs in der Haut verlangsamen, außerdem soll es die Hautalterung in gewissem Maße aufhalten können.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 19. September 2012 um 06:31 Uhr in TCM: Behandlungen | 1322 Aufrufe

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